Vogelsberg Akademie

Sensorbildner (1-4)

Die Sensorbildner

Die sieben Sensorbildner verkörpern sich in der Wahrnehmung. Wahrnehmung wird im ICF-Standard ganz allgemein durch Aufmerksamkeit (b1400 ff.) und durch die Beschreibung der Wahrnehmungsformen (Auditiv, Visuell etc., b1560 ff.) zum Ausdruck gebracht.

In den Wahrnehmungsorganen, aber auch in den Wahrnehmungsformen und Aufmerksamkeitsprozessen wirken in jedem Falle die Selbstbildner und als organische Basis die Kraftbildner und Formbildner mit. Tritt in den Selbstbildnern, Kraftbildnern und Formbildnern oder in ihren Resultaten eine Störung auf, so kann diese auch den Wirkungsgrad der Sensorbildner begrenzen.

In der „mentalen Funktion der Aufmerksamkeit“[1] beschreibt der ICF vier Formen der Aufmerksamkeit, die analog den vier Sensorbildner gedacht werden können. Das Resultat des 1. Sensorbildner nennt der ICF-Standard „Daueraufmerksamkeit“[2] und die Wirkung des 2. Sensorbildners wird als „geteilte Aufmerksamkeit“[3] bezeichnet. Der 1. Sensorbildner hat eher den Charakter eines Organs, von und an dem das Bewusstsein fokussiert wird, hingegen hat der 2. Sensorbildner eher den Charakter einer Prozesskraft, welche sich abwechselnd auf verschiedene Reize fokussiert und diese nebeneinander einen Bewusstseins- und Wahrnehmungsraum bilden. Der 3. Sensorbildner verkörpert sich in „mit anderen geteilter Aufmerksamkeit“[4]  und den 4. Sensorbildner charakterisiert die bewusste Steuerung und „Lenkung der Aufmerksamkeit“[5], was – anders als beim 2. Sensorbildner – nicht nur einen unbewussten Wechsel zwischen Reizen sondern die bewusste Konzentration auf bestimmte Reize bedeutet. Und der 5. Sensorbildner lenkt die Aufmerksamkeits-Übergreifenden Funktionen wie den Schlaf-und-Wachen-Rhythmus oder den Wechsel zwischen extrospektiver und introspektiver Aufmerksamkeit.

Über diese allgemeine Lenkung der Aufmerksamkeit hinaus formen die Sensorbildner die Wahrnehmungsfunktionen „sensorischer Reize“[6] in jeder Hinsicht. In der „auditiven Wahrnehmung“[7] verkörpert der 1. Sensorbildner eine Eigenschaft, welche die Schallwellen mit ihrer spezifischen Tonhöhe (Herz) erkennen kann, der 2. Sensorbildner  verkörpert eine Eigenschaft, welche die  Klangqualität wahrnehmen und ähnlich einem Syntheziser bestimmen kann und der 3. Sensorbildner eröffnet eine Eigenschaft, mit der Harmonien erfahren und gestaltet werden können; während der 4. Sensorbildner die Eigenschaft eröffnet, welche die auditiven Veränderung in der Zeit registriert und damit Melodie- und komplexe Musikerfahrungen zugänglich zu macht.

In ähnlicher Virtuosität eröffnen die Sensorbildner auch die „visuelle Wahrnehmung“[8], die „Geruchsdifferenzierung“[9], die „Geschmackswahrnehmung“[10] und die „taktile Wahrnehmung“[11]. In jeder dieser Wahrnehmungsformen öffnen die Sensorbildner ein oder mehrere Organe der Kraft- und Formbildner und nutzen die Eigenschaften der Kraftbildner, um mit den Sensorbildner ein Wahrnehmungsorgan zu kreieren. Anschaulich wird das in der etwas abstrakten Beobachtung, dass räumliche Objekte zueinander in Beziehung stehen und damit „räumliche Bezüge der Objekte“ sichtbar werden.[12] Dieser systemische Blick weist bereits auf den 5. Sensorbildner, der einen höheren Zusammenhang in Objektzusammenhängen bildhaft-begrifflich greifen kann.

In jedem Wahrnehmungsorgan wirken drei bis fünf Sensorbildner systemisch. In der visuellen Wahrnehmung ermöglicht der 1. Sensorbildner die Farbwahrnehmung, der 2. Sensorbildner die Kontrast- und Helldunkelerfahrung, der 3. Sensorbildner verkörpert Formerfahrung und der 4. Sensorbildner lässt uns Motive und Bildzusammenhänge erkennen. Mit dem 5. Sensorbildner können wir die Bilderfahrung in die Imagination überführen und mit dem 6. Sensorbildner die verborgenen Erkenntnisse in Imaginationen erkennen.

Ähnlich ereignet sich die Geruchsdifferenzierung. Der 1. Sensorbildner ermöglicht das Riechen, in dem er an den entsprechenden Körperstellen der Nase die Nerven entsprechend öffnet und sensibilisiert. Der 2. Sensorbildner lässt eine Wahrnehmung zu, woher der Geruch stammt, stammt er aus einem Material, aus einer Pflanze, einem Tier oder einem Menschen. Vor allem im Parfüm wird der 3. Sensorbildner angesprochen, er ermöglicht dem Geruchsorgan ein psychisches Wesen zuzuordnen – Parfüme nutzen diese Eigenschaft und evozieren einen jeweils speziellen Menschentyp durch den Geruch, den sie kreieren.

Über Rezeptoren auf der Zunge verkörpert der 1. Sensorbildner den Geschmackssinn, der süß und sauer, salzig und bitter unterscheidet. Verbunden mit Wärme und Kälte erschließt der 2. Sensorbildner im Geschmackssinn die Erfahrung von Nahrungs- und Stoffqualitäten und der 3. Sensorbildner erkennt die Herkunft der Nahrungs- und Stoffqualitäten, die Bildekräfte und ihre Verkörperung in Tieren, Pflanzen und Mineralien. Eine geschulte Geschmackswahrnehmung erkennt mit dem 4. Sensorbildner, ob die Qualitätsbildner in der Nahrung künstlichen oder natürlichen Ursprungs sind und der 5. Sensorbildner ermöglicht die Erfahrung, welcher Geisteshaltung die Qualitätsproduktion entsprungen ist.

In der taktilen oder Tasterfahrung ermöglicht der 1. Sensorbildner die Objektrezeption, die reine Oberflächenbeschaffenheit aus rauen oder glatten Flächen. Der 2. Sensorbildner ermöglicht im Tastsinn eine Erfahrung der Körper- und der Ausstrahlungsqualität. Der 3. Sensorbildner eröffnet eine wesenhafte Körpererfahrung, die Respekt und Achtung begründet. Und der 4. Sensorbildner offenbart in den wesenhaften Körper- und Lebenserfahrungen menschliche Individualität und Intention.

Verbunden mit der taktilen Tasterfahrung ist der Wärme- und Kältesinn[13]. Wird die Wärmerezeption[14] wiederum vom 1. Sensorbildner ermöglicht, so wird „Vibration“[15] vom 2. und „Druck“[16] vom 3. Sensorbildner registriert. Die Urteilswahrnehmung eines „schädigenden Reizes“[17] entsteht aus der Überschaukompetenz des 4. Sensorbildners.

Doch nicht nur AUFMERKSAMKEIT oder WAHRNEHMUNGEN ermöglichen die Sensorbildner, sie bilden im Verein mit den Tätigkeitsbildnern auch WAHRNEHMUNGSORGANE.

Der 1. Sensorbildner

Der 1. Sensorbildner zeichnet sich dadurch aus, dass er „Daueraufmerksamkeit“ erzeugt. Er bildet Sinnes- und Wahrnehmungsorgane aus, an den sich das Bewusstsein fokussieren kann. Seine Eigenschaft besteht darin, das Bewusstsein mit sinnlichen Phänomenen wie „Schallwellen mit ihrer spezifischen Tonhöhe (Herz)“, „Farbwahrnehmung“ mit ihren spezifischen Tonunterschieden, „Geruchserfahrungen“ und „Geschmacks“-Differenzierungen von süß bis sauer, von salzig bis bitter zu eröffnen. Er gibt dem Bewusstsein im Organ Wahrnehmungsfähigkeit, und er schenkt den Phänomenen Bewusstsein. Er ist ein Werkzeug, um das Bewusstsein auf die Dinge und die Dinge auf das Bewusstsein zu beziehen.  Der 1. Sensorbildner bildet Organ- und Objektrezeptoren wie den Tastsinn, den Bewegungs-, Lebens- und Gleichgewichtssinn, seine Produkte zeigen sich uns in den Wahrnehmungsorganen und Wahrnehmungseigenschaften.

Fügt man den 1. Sensorbildner in die Chakren ein (Meditation mit den Hierarchien), dann entsteht CHAKRA- und Selbst-BEWUSSTSEIN.

Fokussiert man den 1. Sensorbildner in der Meditation, dann werden die gedachten Dinge übersinnlich sichtbar, und zwar in ihrer Struktur, die vom 1. Kraftbildner, vom 1. Begriffsbildner, vom 1. Selbstbildner, vom 1. Formbildner, vom 1. Tätigkeitsbildner ausgehen.

 

Der 2. Sensorbildner

Der 2. Sensorbildners eröffnet „geteilte Aufmerksamkeit“, er hat in seinen Produkten eher den Charakter einer Prozesskraft, welche sich abwechselnd auf verschiedene Reize fokussiert und diese nebeneinander in einen Bewusstseins- und Wahrnehmungsraum stellt. Der 2. Sensorbildner nimmt das Eigenschaftsspektrum in den Erfahrungen des 1. Sensorbildner wahr, er registriert die  Klangqualität, den Rhythmus und die Bewegung; in der visuellen Rezeption registriert er die Kontrast- und Helldunkelerfahrung, seine Prozesseigenschaft führt uns zu dem Ursprung eines Geruch und zu der Quelle einer Nahrungs- oder Stoffqualitäten. Im Tastsinn führt er uns zur Erfahrung der Körper- und der Ausstrahlungsqualität. Der 2. Sensorbildner bildet Prozess- und Qualitätsrezeptoren, seine Produkte sind energetische und qualitative Wahrnehmungserfahrungen, wie sie der Geschmacks-, Geruchs-, Seh- und Wärmesinn vermittelt.

Fügt man den 2. Sensorbildner in die Chakren ein (Meditation mit den Hierarchien), dann entsteht ein ätherisches und die Strömungen erfahrendes Meditations- oder Alltags-BEWUSSTSEIN.

Fokussiert man den 2. Sensorbildner in der Meditation, dann werden die gedachten Dinge übersinnlich sichtbar, und zwar in ihrer Struktur, die vom 2. Kraftbildner (ätherische Wesen), vom 2. Begriffsbildner (Ätherwesen, Trolle, Schöpfer, Seelenführer), vom 2. Selbstbildner (Ätherbewusstsein), vom 2. Formbildner oder vom 2. Tätigkeitsbildner (Äthertiere, wie Angsttier, Hass-Tier, Furchttier) ausgehen.

 

Der 3. Sensorbildner

Der 3. Sensorbildner verkörpert sich in mit anderen geteilter Aufmerksamkeit. Er registriert Qualitäten wie „musikalische Harmonien“ oder „visuelle Formen.“ Im Geruchsorgan evoziert seine Wesensorientierung Menschentypen, die er einem Geruch zuordnet und er lässt uns die Herkunft der Nahrungs- und Stoffqualitäten erfahren, die Bildekräfte und ihre Verkörperung in Tieren, Pflanzen und Mineralien. Der 3. Sensorbildner eröffnet eine wesenhafte Körpererfahrung, die Respekt und Achtung begründet, er bildet Scham- und Selbsterfahrungsrezeptoren wie den Gehörsinn, den Wort-, Begriffs- und Personensinn, seine Produkte sind Sympathie und Antipathie in Qualitäts- und Wesenserfahrungen.

Fügt man den 3. Sensorbildner in die Chakren ein (Meditation mit den Hierarchien), dann entsteht Wesens- und Charakter-BEWUSSTSEIN.

Fokussiert man den 3. Sensorbildner in der Meditation, dann werden die gedachten Dinge übersinnlich sichtbar, und zwar in ihrer Struktur, die vom 3. Kraftbildner (astrale Formen und Gestalten), vom 3. Begriffsbildner (9 Hierarchien), vom 3. Selbstbildner (selbstbewusste astrale Wesen), vom 3. Formbildner und vom 3. Tätigkeitsbildner (Ich-bewusste Wesen) ausgehen.

Der 4. Sensorbildner

Den 4. Sensorbildner charakterisiert die bewusste Steuerung und „Lenkung der Aufmerksamkeit.“ Damit ist nicht nur ein unbewusster Wechsel zwischen Reizen gemeint, sondern die bewusste Konzentration auf bestimmte Reize gekennzeichnet. Der 4. Sensorbildner registriert Eigenschaft, Qualitäten und Inhalte in ihrer zeitlichen Veränderung,  er verfolgt sie als Motive und Zusammenhänge durch komplexe Erfahrungsräume und erkundet ihre Qualitätsbildner hinsichtlich ihres scheinbaren und tatsächlichen Ursprungs. Der 4. Sensorbildner offenbart in den wesenhaften Körper- und Lebenserfahrungen Individualität und Intention, er rezipiert im Komplexen das Einheitliche und den Ausdruck des Einheitlichen im Vielheitlichen. Er schenkt dem Wesen seine Glieder und ordnet die Glieder um ein Wesen. Der 4. Sensorbildner bildet Wesensgliederrezeptoren, welche u.a. die Metamorphose der Sinnesfähigkeit durch den 1. Sensorbildner, den 2. und 3. Sensorbildner erfasst, und seine Produkte sind Zusammenhangserfahrungen systemischer Kompetenzen.

Fügt man den 4. Sensorbildner in die Chakren ein (Meditation mit den Hierarchien), dann entsteht Wesensglieder- und Forschungs-BEWUSSTSEIN.

Fokussiert man den 4. Sensorbildner in der Meditation, dann werden die gedachten Dinge übersinnlich sichtbar, und zwar in ihrer Struktur, die vom 4. Kraftbildner (Ich-Impulse, Ich-Kanal, Ich-Tätigkeit), vom 4. Begriffsbildner (Tempelmeditationen mit Sophia, Maria, Vater, Christus), vom 4. Selbstbildner (Ich- und Polarisierungs-Bewusstsein), vom 4. Formbildner (Erdensysteme) und vom 4. Tätigkeitsbildner (Grenz- und Hüter-Erfahrungen) ausgehen.

 

[1] Globale mentale Funktionen der Aufmerksamkeit. Anders oder nicht näher bezeichnet Funktionen der Aufmerksamkeit. Spezifische mentale Funktionen, die die Fokussierung auf einen externen Reiz oder auf innere Vorgänge für eine geforderte Zeitspanne betreffen Inkl.: Funktionen, die Daueraufmerksamkeit, Wechsel der Aufmerksamkeit, geteilte Aufmerksamkeit, mit anderen geteilte Aufmerksamkeit, Konzentration und Ablenkbarkeit betreffen Exkl.: Funktionen des Bewusstseins (b110); Funktionen der psychischen Energie und des Antriebs (b130); Funktionen des Schlafes (b134); Funktionen des Gedächtnisses (b144); Psychomotorische Funktionen (b147); Funktionen der Wahrnehmung (b156). Ebd.

[2] b1400 Daueraufmerksamkeit. Mentale Funktionen, die sich in der Konzentration über eine geforderte Zeitspanne äußern. Ebd. Kommentar d. Verf.: Der 1. Selbstbildner nimmt mit dem 1. Sensorbildner wahr.

[3] b1402 Geteilte Aufmerksamkeit. Mentale Funktionen, die die gleichzeitige Fokussierung auf zwei oder mehr Reize zulassen. Ebd.

[4] b1403 Mit anderen geteilte Aufmerksamkeit. Mentale Funktionen, die die Fokussierung auf denselben Reiz durch zwei oder mehr Personen zulassen, wenn z.B. ein Kind und ein Betreuer sich gemeinsam auf ein Spielzeug konzentrieren. Ebd.

[5] b1401 Wechsel oder Lenkung der Aufmerksamkeit. Mentale Funktionen, die die Umlenkung der Konzentration von einem Reiz auf einen anderen zulassen. Ebd.

[6] Funktionen der Wahrnehmung. Spezifische mentale Funktionen, die die Erkennung und Interpretation sensorischer Reize betreffen Inkl.: Funktionen, die visuelle, auditive, olfaktorische, gustatorische, taktile und räumlich-visuelle Wahrnehmung betreffen, wie bei Halluzination oder Illusion Exkl.: Funktionen des Bewusstseins (b110); Funktionen der Orientierung (b114); Funktionen der Aufmerksamkeit (b140); Funktionen des Gedächtnisses (b144); Kognitiv-sprachliche Funktionen (b167); Seh- und verwandte Funktionen (b210 bis b229), Hör- und Vestibularfunktionen (b230 bis b249); Weitere Sinnesfunktionen (b250 bis b279). Ebd.

[7] b1560 Auditive Wahrnehmung. Mentale Funktionen, die an der Unterscheidung von Geräuschen, Tönen, Tonhöhe und anderen auditiven Reizen beteiligt sind. Ebd.

[8] b1561 Visuelle Wahrnehmung. Mentale Funktionen, die an der Unterscheidung von Form, Größe, Farbe und anderen visuellen Reizen beteiligt sind. Ebd.

[9] b1562 Geruchswahrnehmung. Mentale Funktionen, die an der Erkennung unterschiedlicher Gerüche beteiligt sind. Ebd.

[10] b1563 Geschmackswahrnehmung. Mentale Funktionen, die an der Unterscheidung von Geschmackseigenschaften wie süß, sauer, salzig und bitter auf der Zunge beteiligt sind. Ebd.

[11] b1564 Taktile Wahrnehmung. Mentale Funktionen, die an der Differenzierung der Beschaffenheit von Oberflächen wie rau oder glatt durch Berührung beteiligt sind. Ebd.

[12] b1565 Räumlich-visuelle Wahrnehmung. Mentale Funktion, die am visuellen Erkennen von räumlichen Bezügen der Objekte in der Umgebung zueinander oder zu einem selbst beteiligt sind. Ebd.

 

[13] Sinnesfunktionen, die die Wahrnehmung von Temperatur, Vibration, Druck und schädigenden Reizen betreffen. Inkl.: Funktionen, die das Empfinden von Temperatur, Vibration, Erschütterung oder Schwingungen, oberflächlichem Druck, tiefem Druck, Brennen oder schädlichen Reizen betreffen. Exkl.: Funktionen des Tastens (Tastsinn) (b265). Ebd.

[14] b2700 Temperaturempfinden. Sinnesfunktionen, die die Wahrnehmung von kalt und heiß betreffen. Ebd.

[15] b2701 Vibrationsempfinden. Sinnesfunktionen, die die Wahrnehmung von Erschütterungen oder Schwingungen betreffen. Ebd.

[16] b2702 Druck- und Berührungsempfinden. Sinnesfunktionen, die die Wahrnehmung von Druck auf die Haut betreffen. Inkl.: Funktionsstörungen wie Berührungsempfindlichkeit, Taubheit, verringerte (Hypästhesie) oder

gesteigerte Empfindlichkeit (Hyperästhesie), Kribbelparästhesien und Jucken. Ebd.

[17] b2703 Wahrnehmung schädlicher Reize. Sinnesfunktionen, die die Wahrnehmung schmerzhafter oder unangenehmer Reize betreffen. Inkl.: Funktionsstörungen wie herabgesetztes oder gesteigertes Schmerzempfinden (Hypalgesie, Hyperpathie), verändertes Schmerzempfinden (Allodynie), aufgehobenes Schmerzempfinden

(Analgesie), schmerzhafte Empfindungslosigkeit (Anästhesia dolorosa).

 

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