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Schatten-Prozesse

Vertiefendes zu Schatten-Prozessen

Qualifizierung aktueller Doppelgänger

Doppelgänger haben eine innere, seelisch-geistige Struktur, in der sich die Kompetenzstruktur des Menschen niederschlägt. Doppelgänger manifestieren und schöpfen auf sieben Ebenen. Diese innere Kompetenzstruktur ist der Schlüssel um zu wissen, welches Schicksal einem Menschen bevorsteht. Dafür finden wir heraus: Wo manifestiert der Doppelgänger? Hier erkennen wir, welche Arbeitsbereiche ein Mensch ausfüllen kann. Dann analysieren wir: Wo schöpft der Doppelgänger? Hier erkennen wir, für wen ein Mensch arbeiten kann, in welchem Bewusstsein er tätig ist. Damit erfahren wir etwas über das Erfolgskonzept eines Menschen. Details über das Erfolgskonzept, wie und wo es sich niederschlägt, was genau er damit machen kann usw. erfahren wir durch die manifestierende Macht der Elementarwesen.

Immer, wenn der Mensch in ein neues Jahrsiebt kommt, wandeln sich die Doppelgänger. Dieser Rhythmus wird nur dann unterbrochen, wenn der Mensch eingeweiht wird. Einweihung bedeutet weder, dass man sich dazu entschließt, noch, dass irgendeine Zeremonie stattfindet, die wir oder irgendjemand veranstalten können. Einweihung tritt vom Meister im Geiste geleitet ein, wenn man all seine aktuellen und alten Doppelgänger längere Zeit voll beherrscht. Mit der hier gemeinten Einweihung ist ein Bewusstseinszustand gemeint, der einen ungehinderten, illusionsfreien Zugang zur Engelwelt und zu den aufgestiegenen Meistern ermöglicht. Vorher sind jedoch noch einige geistige Entwicklungen zu durchlaufen, in die wir einführen können; sie haben mit dem „Kleinen Hüter der Schwelle zur geistigen Welt“ zu tun.

 

Vom Umgang mit Energien und Abspaltungen

Wer mit einer Schulung beginnt, hat zuvor sicher bemerkt, wie es in seinem Körper Strömungen und Bewegungen gibt, die mit der eigenen Bewusstseinshaltung zusammenhängen. Richtet man das eigene Bewusstsein bspw. auf einen geliebten Menschen, dann öffnen sich bestimmte Seelentore für diesen Menschen und Energie fließt zu diesem Menschen. In diesem Sinne haben alle Gedanken und Gefühle eine Wirkung auf den Energiefluss im Menschen. Auf Grund dieses Phänomens entstehen andererseits auch Kraftlosigkeit oder seelische Phänomene (Abschnürungen), die zu leichten Erkältungen oder auch schweren Krankheiten führen können.

Das Schicksal des Menschen ist so organisiert, dass er in seiner Lebenszeit von seiner Engelwelt bestimmte Fähigkeiten, Gefühle und Tugenden bekommt, die als Potentiale in seiner Seele, in seinem Astralleib schlummern und im Leben beachtet werden wollen – daraus entstehen Doppelgänger. Konzentriert sich der Mensch – aus einer Doppelgänger-Inspiration gelenkt – auf andere Themen, Kräfte, Gefühle und Tugenden –  dann fließt seine Energie zu diesen Kräften und Themen und die eigenen, die gegebenen Themen und Seelenkräfte bleiben ungenutzt und rücken immer mehr aus der Seele heraus. Durch die Konzentration auf andere Seelenkräfte schiebt der Mensch die gegebenen, eigenen Seelenkräfte aus seiner Seele heraus. So entstehen Abschnürungen, die Kraft abziehen, denn sie sind ja weiterhin das Seelenkraftspendende Potential, das nun aber nicht mehr richtig zur Verfügung steht. Nun werden diese Abschnürungen mit der Zeit immer mehr mit der Substanz der Widersacher Ahriman und Luzifer umgeben und werden immer mehr zu „störenden Widersacherkräften“, die erst körperliche Schwäche und später Krankheiten schaffen.

 

Warum dürfen Luzifer und Ahriman wirken?

Die beiden Widersacher Ahriman und Luzifer machen dem Menschen die göttliche Weltenordnung begreifbar. Luzifer macht die Dinge anschaubar: Wenn wir Farben und Formen sehen, dann folgen wir seinem Werk. Ahriman macht die Dinge greifbar, behandelbar, handlich: Wenn wir naturwissenschaftlichen Kategorien wie „Schwere, Gewicht, Maß und Zahl“ folgen, dann folgen wir seiner Offenbarung. Nun ist es nicht so, dass Farben, Formen oder Gewichte, Maß und Zahl nicht Bestandteile der göttlichen Ordnung sind. Sie sind Teil der göttlichen Ordnung und Offenbarung, doch in der Art, wie sie uns als Sinnesoffenbarung bekannt werden, sind sie von Ahriman und Luzifer geprägt. Ahriman und Luzifer dienen unserer Ich-Entwicklung, denn durch die Sinneswahrnehmung übersinnlicher Qualitäten machen sie das Übersinnliche materiell-sinnlich erfahrbar. Die materielle, sinnliche Welt ist mit ihrer Möglichkeit, Abstand zu nehmen, zugleich Geburtsstätte des Selbstbewusstseins und damit des Ich-Bewusstseins.

Doch dieser Vorgang, dieser Dienst, den Ahriman und Luzifer an unserem Ich-Bewusstsein leisten, trennt unser Bewusstsein zugleich von der geistigen Welt. Diese Trennung macht uns Ahriman und Luzifer in bestimmten Situationen zu Widersachern (den Prozess der Widersacherbeherrschung lehrt uns Archè Michael), so z.B. wenn sie unsere Seele in den Doppelgängern gefangen nehmen oder dann, wenn sie Abschnürungen der Seele immer stärker verhärten und sie uns damit immer sichtbarer und sichtbarer machen, bis dahin, dass sie als Krankheiten auftreten. Im höheren Sinne (den der Archè Gabriel vertritt) sind Ahriman und Luzifer keine Widersacher, sondern Diener, die uns alles das zum Bewusstsein führen, was zu uns gehört in der göttlichen Ordnung, und sei es, dass sie es durch Krankheit oder Tod verursachen.

Die genannte Form von Abschnürungen, die sich dann immer weiter abspalten, jedoch – dank Ahriman und Luzifer – immer spürbar bleiben, bildet sich in jeder Inkarnation. Auch heute, wenn wir oftmals Dinge tun oder Dinge tun müssen, die nicht unmittelbar zu unserem Leben gehören, lenken wir unsere Energie auf Dinge, die andere Ereignisse aus der Seele drängen. Im Erlösungsprozess von solchen Abschnürungen, Abspaltungen – früher wurden sie Dämonen, Spektren oder Phantome genannt und oft hinterlassen gewaltsam oder krank Verstorbene solche Seelenanteile – geht es darum, herauszufinden, welche seelische Kraft zu mir gehört, was zu mir will, was von mir beachtet und gelebt werden will. Dies muss unterschieden werden von den Anregungen, Themen und Gefühlen, die ich bisher oder früher, in anderen Inkarnationen, gelebt habe, d.h. in der Ursachenforschung geht es darum, das Eigene und das Fremde zu erkennen und dann das Eigene auch tatsächlich zu leben. Das bedeutet auch, sich von bestimmten, teilweise lieb gewordenen Verhaltensweisen zu verabschieden. Dazu gehört auch, alte Doppelgänger loszulassen.

Abspaltungen in einen Erlösungsprozess zu bringen lernt der Schüler von seinem Meister im 4. Grad der Aquin-Akademie. Er muss dazu herausfinden, was dem Menschen eigen und was ihm fremd ist, dann mit dem Betreffenden an der Frage arbeiten, wie er das Eigene leben lernt und wie er das Fremde verabschieden kann. Ferner muss er die Entstehungsgeschichte kennenlernen, aus der sich der Verhaltensirrtum ergeben hat, der dazu führte, das Fremde zu tun und das Eigene abzustoßen. Dazu kann es notwendig werden, karmische Bezüge zu erkennen. Sind diese beiden Aufgaben erledigt, gibt der Archè Michael ein Zeichen, dass wir Menschen alles getan haben, was wir tun können. Daraufhin geht er ans Werk und erlöst das Eigene in der Abspaltung aus der Gefangenschaft in Ahriman und Luzifer.

 

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