Vogelsberg Akademie

Kraftbildner (1-7)

I.        Bildekräfte-Verkörperung

Verkörperung tritt in Substanzen, Pflanzen, Tieren und Menschen auf. Bildekräfte sind in all diesen Erscheinungsformen tätig. Ich konzentriere mich zur Beschreibung der Bildekräfte-Verkörperung aller 49 Bildekräfte auf die Verkörperung des Menschen. (Reihe folgt der Schöpfungslogik)

Die Phänomenologie der Kraftbildner

Aus der Perspektive Rudolf Steiners erschaffen die Kraftbildner das Wesensgliedergefüge des Menschen, der Tiere, der Pflanzen und der ganzen Erde. Sie sind die Bildekräfte, aus denen die Wesensglieder unmittelbar hervorgehen. Die Intelligenz, welche dieses Hervorgehen hervorruft ist für den Menschen durch die Begriffsbildner „zugänglich“. Sie ist nicht Teil der Kraftbildner, sondern nutzt die Kraftbildner wie ein Potential, aus dem das Wesensgliedergefüge hervorgeht.

Der Meditationsschüler, der den Tempel des Geistes betritt – und in diesem Tempel Grundformen, Strukturen und Farben des von Rudolf Steiner errichteten 1. Goetheanum wiederfindet – begegnet neben dem Menschheitsrepräsentanten (dem Ich-tätigen Führer des Geistes) drei Wesen, die in der Einweihung als Sophia, Maria und der Vater erlebt werden können. Sophia wird bewusst und bekannt, wenn der Meditationsschüler durch den Astralleib in die Geisteswelt eintritt, wenn er an dem kleinen astralen Hüter vorbeikommt und die Geisteswelt betritt. Sophia vermittelt ihm die Geistselbst-Sphäre, jene Weisheitswelt in der er seinem höheren Selbst und den Hierarchien begegnet, welche das höhere Selbst ausbilden.

Maria wird bewusst und bekannt, wenn der Meditationsschüler durch den Ätherleib in die Geisteswelt eintritt, wenn er an dem kleinen ätherischen Hüter vorbeikommt und die Geisteswelt betritt. Maria vermittelt ihm die Lebensgeist-Sphäre, jene Weisheitswelt in der er den Lebensgeistern (Veden) der lebendigen Körper und den Hierarchien begegnet, welche den Körper damit begaben.

Der Vater wird bewusst und bekannt, wenn der Meditationsschüler durch den Physischen Leib in die Geisteswelt eintritt, wenn er an dem kleinen Phantom- oder Erd-Hüter vorbeikommt und die Geisteswelt betritt. Der Vater vermittelt ihm die Vatereinweihung, den Gang durch die Bildekräfte-Welt, jene Weisheitswelt in der die Körper der Erde, der Pflanzen und Tiere gestaltet werden.

In dieser Erfahrungsweise offenbart sich zugleich der Zusammenhang der Kraftbildner, die Seele lebt sich aus in dem, was der 3. Kraftbildner erschafft, im Astralleib. Tritt das Ich – das im Verlauf der Menschenentwicklung durch den 4. Kraftbildner im Menschen erwachen konnte – durch den Astralleib in die Geistwelt ein, dann erfährt es das Geistesselbst, ein monadisches Gebilde, in dem die Bilanzen der Gedanken, Gefühle und Handlungen gespeichert sind und aus dessen Struktur die aktuelle und zukünftige Inkarnation erschaffen wird. Dieses Geistselbst besteht aus einer Substanz, welche der 5. Kraftbildner erschaffen hat.

Tritt das Ich nun in seine eigenen Lebensprozesse ein, so erfährt es den von Rudolf Steiner beschriebenen Ätherleib, der vor der Geburt durch den 2. Kraftbildner geschaffen wurde. Und tritt es am die Ätherhaut bewohnenden Ätherhüter in die kosmische Äthersphäre, dann begegnet es den Ursprüngen des den Ätherleib belebenden Lebensgeistes, der sich dort in der Form des 6. Kraftbildners aufhält. Tritt das Ich in die Kräfte seines physischen Leibes ein, dann begegnet es einer Art ätherischem Gerüst, das von einigen Geisteswissenschaftlern auch Phantomleib genannt wird, und das vom 1. Kraftbildner erschaffen wurde; und tritt es am kleinen Erd- oder Phantom-Hüter vorbei in die zugeordnete Geisteswelt, in den Makrokosmos ein, dann begegnet es dort der Substanz des Geistesmenschen, einer Art Wesensglieder-Potential, das vom 7. Kraftbildner geschaffen wurde.

Die sieben Kraftbildner

Im Menschen finden wir einen einheitlichen, physischen Körper, der als solcher den Raum erfüllt. Damit der Körper als räumliche Tatsache auftreten kann, benötigt er eine die physische Substanz bindende Konstitution. Diese Konstitutionsbildung geht vom 1. Kraftbildner aus. Ähnlich wirkt diese auch bildend im mineralischen Reich, beim Aufbau der Pflanzen- oder Tierverkörperung.

Im Menschen finden wir ferner eine vielheitliche Lebensorganisation, sie beginnt im Zeitpunkt der Zeugung mit dem Aufbau der physischen Leiblichkeit und endet mit dem Tod und dem Verfall der physisch bindenden Konstitution. Diese Eigenschaften: Leben, Geburt und Tod schreibe ich der Tätigkeit des 2. Kraftbildners zu.

Der Mensch hat ein psychisches Selbst- und Zustandsempfinden. Die Substanz, in der sich dieses psychische Selbsterleben abspielt, wird nach meiner These vom 3. Kraftbildner in den ersten 21 Lebensjahren erzeugt.

Der Mensch hat darüber hinaus die Eigenschaften einer selbstreflexiven Wahrnehmung, in der ein Beobachter die äußeren aber auch inneren Erfahrungen registriert, ihre Entstehung beobachtet, ihren Bestand erinnert, ihr Vergehen erlebt und in der Zeit bewusst wandern kann. Diese „Selbständigkeit“ gegenüber den Körper- und Seelenerfahrungen, gegenüber Körper-, Lebens- und Seelenerfahrung ruht auf dem 4. Kraftbildner, der das Gehirn und die Drüsen bildet und Erinnerung ermöglicht oder Schlafbewusstsein forciert.

Religiöse und spirituelle Regungen ereignen sich dann im Menschen, wenn sich in die Produkte des 3. und 4. Kraftbildners (Psyche und Mentale Selbständigkeit) Tätigkeiten des 5. und 6. Kraftbildner einmischen. Von wem eine solche Einmischung ausgeht muss zunächst genauso offen bleiben wie die Frage, welche Resultate durch diese Einmischung entstehen können. Förderlich wirken auf religiöse und spirituelle Regungen vor allem die Selbstbildner, aber auch die Tätigkeitsbildner.

„Und so haben wir den physischen Leib des Menschen, der eigentlich ganz der Erde angehört, den Ätherleib des Menschen, der dem wässerigen, dem flüssigen Elemente der Erde angehört, der zu diesem eine besondere Beziehung hat, den Astralleib, der dem luftartigen Elemente angehört, und das Ich, das dem Wärmeelemente, dem Feuerelement angehört.“ GA 211, S 22

 

Der 1. Kraftbildner

Der 1. Kraftbildner verkörpert die physische Konstitution, den sichtbaren Körper. Er gibt die Erfahrung körperlicher Stabilität und Immunität. Einen wirksamen 1. Kraftbildner erkennt man daran, dass

  • man sich im Körper stabil empfindet,
  • dass der Körper eine Körpersensibilität (Phantom) ermöglicht,
  • dass Wunden heilen und Infektionen zurückgedrängt werden können.
  • Dass der Körper morgens motiviert ist, aufzustehen und etwas zu tun;
  • Taubheit zeigt einen unwirksamen 1. Kraftbildner.
  • Der 1. Kraftbildner gibt der Persönlichkeit das Empfinden, präsent zu sein und sich als Persönlichkeit vollkommen wahrzunehmen.

„Der physische Leib prägt einem die Persönlichkeit auf, der physische Leib und die Verhältnisse in der physisch-sinnlichen Welt, in die man gestellt ist, machen einen zur Persönlichkeit.“ GA 147, S 54

Eine Beschreibung, welche die Aktivität des 1. Kraftbildner charakterisiert, finden wir hier:

„Weder das Ich noch der Äther- oder Astralleib, sondern der physische Leib ist das, was der Mensch zuallererst gehabt hat. Dieser physische Leib ist in seiner ersten Anlage auf dem alten Saturn schon gebildet worden, aber Sie dürfen sich nicht vorstellen, daß er etwa so wie heute ausgesehen hat. Wenn Sie den heutigen physischen Leib betrachten, dann haben Sie zunächst feste Glieder, ein festes Knochensystem, kurz, Bestandteile, die wir als fest bezeichnen; dann haben wir auch noch flüssige Bestandteile von allen möglichen Beschaffenheiten; ferner durchzieht den physischen Leib nach allen Seiten Luftförmiges, Gasförmiges; und schließlich finden Sie in ihm etwas, was, okkult betrachtet, substantiell Wärme, innere Wärme ist.“

„…, sondern er trägt im Inneren den Quell seiner eigenen Wärme.“ GA 105, S 82

Verbindet sich der 1. Kraftbildner mit den Qualitäten der Lebensgeistsphäre, mit den Lebensgeistern (mit der östlichen Geisteswissenschaft gesprochen: Veden), dann zeigen sich potentiell sieben Merkmale im 1. Kraftbildner, vier werden hier von Rudolf Steiner charakterisiert:

  1. Festes (wenn ein Erdenveda – ein Lebensgeist der Erde – darin wirkt; den 1. Kraftbildner mit dem Erdveda nutzen Erdgeister, um zu gestalten)
  2. Wässriges, (wenn eine Reihe von Wasserveden – das sind Lebensgeister des Wassers – darin wirken; den 1. Kraftbildner mit den Wasserveden nutzen Wassergeister, um zu gestalten)
  3. Gasförmiges (wenn eine Reihe von Luftveden – d.s. Lebensgeister der Luft – darin wirken; den 1. Kraftbildner mit den Gasveden nutzen auch Luftgeister, um zu gestalten), und
  4. Wärmendes (wenn ein Feuerveda – Lebensgeister des Feuers – darin wirken; den 1. Kraftbildner mit den Feuerveden nutzen auch Feuergeister, um zu gestalten). In der Weltenverfassung bis 2012 waren Kraftbildner mit unterschiedlichen Mischungen von Erd-, Wasser- Luft- und Feuerveden ausreichend in der Erde vorhanden, so dass das Elementar-Wesen-Wirken von den Kraftbildnern ausreichend Vorräte zur Verfügung hatten; ab 2013 verfallen alle Kraftbildner in der Erde, in den Pflanzen und Tieren, so dass auch die EW diese Kraftbildner nicht mehr zur Verfügung haben. Das zeigt sich in der Haltbarkeit von Naturfrüchten und in ihrer Qualität und Krankheitsresistenz.
  5. Wenn Menschen davon sprechen, dass sie sich von Licht ernähren, dann ist in manchen dieser Beschreibungen der 1. Kraftbildner auch als Lichtqualität zu finden.
  6. Wenn die Veden (Lebensgeister) in ihrer Quellform auftreten, in ihrer reinen Form, dann gehören sie tendenziell zum 6. Kraftbildner, sie tauchen gleichzeitig jedoch auch als heilende Qualität im Klang der Veden-begabten 1. Kraftbildner auf;
  7. und in seiner Verbundenheit zum 7. Kraftbildner zeigt er auch evolutionäre Merkmale (z.B. in Goethes Urpflanze, vergl. Auch die Darstellungen von J. Bockemühl) und transformierende Eigenschaften (wenn sich das Knochensystem alle sieben Jahre substantiell ausgetauscht hat). Die zugehörige Hierarchie – welche die Konstitutionsvielfalt in sich tragen und in den Elementarwesen oder im Menschenkörper ihre Kraftbildner-Veden-Mischung gestalten – sind die Throne:

„Diese Throne gießen ihre Substanz während der alten Saturnzeit aus, und sie sind es, die durch ihr Opfer die Grundlage zum physischen Menschenleib bilden.“ GA 105, S 92

Ein Nachlassen des 1. Kraftbildner im kosmischen Ätherfeld war der Anlass für den Landwirtschaftlichen Kurs, den Rudolf Steiner für Landwirte der AAG hielt. In ihm wurde ein Verfall der Qualitäten in den Früchten der Erde beklagt, und eine Reihe von landwirtschaftlichen Präparaten gegeben, welche dieses Nachlassen der Kräfte ausgleichen sollte.

Das Ätherfeld der Erde war in den Jahren bis 2012 im Winter kaum wahrnehmbar und im Frühjahr inkarnierte es sich aus dem Kosmos immer weiter in die Erde. Im Hochsommer hatte es seine höchste Dichte in der Erde. Seit 2013 verfällt das Ätherfeld der Erde systematisch, nur auf landwirtschaftlichen Betrieben, auf denen die genannten Präparate Anwendung finden, kann ein gleichmäßig erhaltenes Erdätherfeld beobachtet werden. Das kommt daher, dass die sogenannten Demeter-Präparate durch ihren Herstellungsprozess die verschiedensten Bildekräfte in das Äthergerüst einfügen, das vom 1. Kraftbildner geschaffen wird. Und in diesem Sinne ist die Trägersubstanz der Präparate vom 1. Kraftbildner geschaffen.

Tritt der 1. Kraftbildner mit dem 6. Kraftbildner in einen Dialog, was in Wachstumsprozessen von Kindern, in Heilungs- und Meditationsprozessen ebenfalls verkörpert wird, dann entstehen – ähnlich dem Lebensgeistwirken im Äther (vergl. 2. Kraftbildner) – Lebensgeistwirkungen im Körper. Anstelle von Lebensgeist ließe sich auch der östliche Begriff der „Veden“ verwenden (oder zur klareren Abgrenzung von den fünf Schulen des Veda: Der Yanaveda). Mit zahlreichen Beschreibungen von der Ich- oder Geistbedingtheit des vedischen- oder Lebensgeistwirken im Körper hat Rudolf Steiner bereits auf diese – in den vedischen Schriften vorhergesagte – Yanaveda-Wissenschaft hingearbeitet.

Tritt nun also der 1. Kraftbildner mit den Körperveden (Yanaveden) in Verbindung, dann entstehen Zahnwachstum beim Säugling: das Zahnungsveda (mit dem Kosmos verbunden), und das Zahnwachstum im Kleinkind: Zahnungsveda (kosmisch getrennt). Es entsteht dann z.B. ein Mundfloraveda, das aus sieben Teilveden besteht (1 Aufnahme, 2 Abgrenzung, 3 Speichelproduktion* (Atmungspunkt), 4 Stoffwechsel, 5 Schluckreflex, 6 Selbstreinigung, 7 Neutralisierung) oder ein Milchzahnveden (3gl.) mit den Teilveden 1 Zahn 2 Wurzel* 3 Wille.

An den mit einem * bezeichneten Veden besteht ein so genannter *Atmungspunkt, eine Verbindung in den vom 3. Kraftbildner geschaffenen Astralleib, der nun eine seelische Regung zu dem Yanaveda in Beziehung setzt, aus der eine psychosomatische Dynamik erklärbar wird. So kann das Speichelproduktionsveda „als von Ernährungssüchten belagert“ gelten oder das „Wurzelveda“ als „von Zerstreuungssüchten (L) oder Übersprungshandlungen geleitet“ erfahren werden.

Wenn der 1. Kraftbildner mit dem Lebensgeist kooperiert, entstehen viele weitere spezifische Körperprozesse: In den 10 Milchzähnen des Unterkiefers zeigen sich ebenso 10 Milchzahnveden (71, 72, 73, 74, 75, 81, 82, 83, 84, 85) wie in den 10 Milchzähnen des Oberkiefers sich 10 Milchzahnveden zeigen (51, 52, 53, 54, 55, 61, 62, 63, 64, 65). Der Atmungspunkt ist verbunden mit dem seelischen Bedürfnis, den Dingen auf den Grund zu gehen. Die Unmöglichkeit, das Lernen bis zu den Ursachen zurückzuverfolgen, die wahren Ursachen zu erkunden, schwächt die Zahnwurzel und kann die 2. Zähne erheblich schwächen. Jedes Milchzahnveda besteht aus 3 Veden und jedes Milchzahnveda 71, 72 und 73 ist spezifisch, d.h. kann nicht durch ein anderes ersetzt werden.

Kooperiert der 1. Kraftbildner – auf Grund des Thronwirken im menschlichen Körper – mit dem Lebensgeist, welcher durch den 6. Kraftbildner wirkt, dann entstehen auch die Zahnveden des Erwachsenen (5gl.: 1 Wurzel, 2 Zahnkörper* 3 Zahnaufrichtung 4 Biss, Beißkraft 5 Zerkleinerung, Verdauung) welche eine fundamental andere, ja polare Struktur zu der des Kleinkindes aufweisen; in den 16 Zähnen des Unterkiefers wirken 16 Zahnveden dieser 5-gliedrigen Art, (11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28) wie auch in den 16 Zähnen des Oberkiefers 16 5-gliedrige Zahnveden wirken (31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48). Der Atmungspunkt ist verbunden mit dem seelischen Bedürfnis, sich eine stabile Existenz, einen starken Körper oder ein stabiles Leben zu erschaffen; die Unmöglichkeit, Stabilität herzustellen (durch andere Erkrankungen, Sozialisierung o.a.) belastet den Atmungspunkt und wirken über den Zahnkörper destabilisierend auf den Zahnkörper. Jedes Zahnveda ist spezifisch, d.h. kann nicht durch ein anderes ersetzt werden. Dann finden wir noch ein Zahnkörperveda, dieses hat eine 5-gl. Struktur (1 Zahnkörperstabilität 2 Zahnkörperschutz* 3 Zahnkörperform 4 Zahnkörperstabilität, 5 Zahnkörpervitalität) und hier zeigt der *Atmungspunkt Verbundenheit mit dem seelischen Bedürfnis, kräftig zubeißen zu können, sich durchzusetzen, Wille zu entfalten und ein Ziel zu erreichen. Dann finden wir in derselben Funktionseinheit noch ein Zahnschutzveda (4gl.: 1 Mundfloraresistenz* 2 Gebissformung 3 Gebissausrichtung 4 Gebissstabilität) dessen *Atmungspunkt verbunden ist mit dem seelischen Bedürfnis, sich selbst zu verteidigen und für die eigene Willensautonomie zu kämpfen.

Und so lehrt uns der 1. Kraftbildner, wie wir Erkrankungen auf den Grund gehen können. Erkrankungen des Bewegungsapparates können wir auf 3 Wegen auf den Grund gehen: Über die Knochen- und Körperveden des 1. Kraftbildners, Über die Bewegungsveden des 2. Kraftbildners oder über die Nervenveden des 3. Kraftbildners. Um bspw. einen Gelenkschmerz auf den Grund zu gehen, hat man die Möglichkeit, aus über 200 Knochen-Veden, über 100 Muskel-Veden und aus mit diesen verbundenen über 50 Bewegungs-Veden und 200 Nervenveden der umgebenden Körperregionen auszuwählen und die Veden-Struktur der betroffenen Organe herauszufiltern und auf ihre „Atmungspunkte“ und Themen zu untersuchen.

Die vom 1. Kraftbildner geschaffenen Körperveden (Knochen) lassen sich gliedern in Finger-/Daumen-Veda, im Verhältnis zum Handveda, im Verhältnis zum Unterarm-Veda, im Verhältnis zum Oberarmveda, oder im Verhältnis zum Schulterveda; nach der allgemeinen 3-gliedrigen Veden-Struktur: 1. Knochen, 2. Muskelkraft, 3. Energie (1. Kraftbildner).

Besonders ist auch die Vedische Struktur des Rückens. Jeder der 24 Wirbel verfügt über ein 7-gl. Wirbelveda, das folgende Struktur innehat und vollständig aus Atmungspunkten besteht. Daran wird sichtbar, wie bedeutungsvoll die Rückenorganisation ist. Das Wirbelveda des Rückens.

  1. Oben-Unten-Beziehung (Position, Schiefstellung durch Körperhaltungen)
  2. Rechte Körperseite (Analoge Schmerzen, Erkrankungen der rechten Körperregion)
  3. Linke Körperseite (Analoge Schmerzen, Erkrankungen der linken Körperregion)
  4. Wirbelkörperbalance (Schiefstellungen)
  5. Beziehung zu den inneren Organen (Analoge Phänomene, Erkrankungen)
  6. Beziehung zum Nervensinnessystem (Nervenschmerzen)
  7. Position in der Rückenwirbelkonstruktion (Bandscheibenvorfall)

Im 5. Wirbelveda des Rückens wird die Beziehung desselben zu den verschiedenen Körperregionen abgebildet.

Die 7gl. Knochen- und Körper-Veden der Halswirbel
  • C  1         Kopfschmerzen, Migräne, Kreislaufinstabilität, Schwindel
  • C  2         Seh- und Sprachstörungen
  • C  3         Zahnschmerzen, Ohrenerkrankungen
  • C  4         Ohrenschmerzen, Verlust des Gehörs, Dauerschnupfen
  • C  5         Halsschmerzen, chronische Erkältung, Heiserkeit
  • C  6         Mandelentzündungen, Schmerzen im Arm
  • C  7         Schilddrüsenprobleme, Tennisellbogen, Schulterschmerzen
Die 7gl. Knochen- und Körper-Veden der Brustwirbel
  • T  1         eingeschlafene Hände/Arme, Sehnenscheidenentzündung
  • T  2         Herzbeschwerden, Schmerzen Brustbein, Bluthochdruck
  • T  3         Astma, Bronchitis, Grippe, Husten, auffällig trockener Husten
  • T  4         Gallenleiden, -steine, seitliche Kopfschmerzen
  • T  5         Leberstörungen, Blutarmut, Müdigkeit, niedriger Blutdruck
  • T  6/7      Magenbeschwerden, Diabetes, Übelkeit, Sodbrennen
  • T  8         Abwehrschwäche
  • T  9         starke Schmerzempfindlichkeit, Allergien
  • T10/11    Schuppen, Flechten, trockene Haut, chronische Müdigkeit
  • T12         Unfruchtbarkeit, Menstruationsbeschwerden
Die 7gl. Knochen- und Körper-Veden der Lendenwirbel
  • L  1        Verstopfung, Durchfall
  • L  2        Bauchkrämpfe, Blinddarm, Krampfadern
  • L  3        Schwangerschaftsstörungen, Blasenleiden, Knieschmerzen
  • L  4        Ischias, Hexenschuß, Prostatastörungen
  • L  5        Wadenkrämpfe, kalte Füße

 

Der 2. Kraftbildner

Der 2. Kraftbildner ermöglicht Leben, Geburt und Tod; im Werk Rudolf Steiner verkörpert er den Ätherleib. Einen wirksamen 2. Kraftbildner erkennt man daran, dass

  • man sich im Körper lebendig erlebt,
  • dass Motivation da ist, zu handeln und
  • Ideenbilder in Taten umzusetzen.
  • Kräftemangel, Kälte und anhaltende Müdigkeit verweisen auf einen geringen, verhinderten oder abwesenden 1. Kraftbildner.

„Im physischen Leib lebt die Erde, und im Ätherleib lebt die Sternenwelt. Was der Mensch an inneren Kräften in sich trägt, um auf der Erde so zu sein, daß er sich zugleich mit Haltung, Bewegung, Gebärde der Erde entreißt, das verdankt er der Schöpfung der Erzengel in seinem Ätherleib. Wie im physischen Leib die Erdenkräfte durch die Gestaltung leben können, so leben im Ätherleib die Kräfte, die aus dem Umkreis des Kosmos von allen Seiten auf die Erde zuströmen.“ GA 26, S 189

Aus der Perspektive der Bildekräfte sind es der 1. und 2. Kraftbildner, die das Einwirken des Kosmos auf die Erde ätherisch stimulieren. Beide sind substantiell „ätherischer Substanz“, wobei der 1. Kraftbildner eine Art ätherisches Gerüst erschafft und der 2. Kraftbildner Millionen von ätherischen Prozessen ermöglicht. Die Formen dieser ätherischen Prozesse ergeben sich aus den Vielgestalten der Veden (Lebensgeister), deren Gestalten aus den östlichen spirituellen Strömungen bekannt sind. Jedes Organ im menschlichen Körper verfügt über eine Vielzahl von vedischen oder Lebensgeiststrukturen, die den Ätherleib feingliedern. Sie unterscheiden 9 Körperregionen, in denen die Lebensgeister des Äthers mehr oder weniger Ladung aufweisen:

  • in den Gliedmaßen (Vedenfeld),
  • im Bauch (Vedenfeld),
  • in der Brust (Vedenfeld),
  • im Gesicht (Vedenfeld),
  • in Hinterkopf und Rücken (Vedenfeld),
  • mit einer Energieaufladung der Haut (Vedenfeld) und
  • der verbundenen Aura (Vedenfeld)

Im Lebensgeist des Äthers verlaufen 3 Polaritätskreisläufe, die mit einem vedischer Polaritätsausgleich harmonisiert werden können

  • im Beinkreislauf (1+2 Elektrisches Veda),
  • im Armkreislauf (3+4 Elektrisches Veda) und
  • im Geschlechtskreislauf (5+6 Elektrisches Veda).

Am Beispiel der menschlichen Körper-Zellen werden die Lebensgeister des Äthers in ihrer feinen Struktur sichtbar, die jeweils nach den 9 Bereichen „Rechtes Bein, linkes Bein, Rumpf unten, Brust, Rechter Arm, Linker Arm, Gesicht, Hinterkopf und Rücken und Haut“ verschieden sind. Jedes der 26 Zell-Veden ist in den jeweils 9 Körperregionen gesondert zu erkunden, so dass 234 Ursachen für Zellfunktionsstörungen erkundet werden können. Wir finden im Lebensgeist des Äthers ein

  • Zellkern-Veda
  • Zellmembran-Veda außen
  • Zellmembran-Veda innen
  • Zytoplasma-Veda
  • Endoplasmatisches Retikulum-Veda
  • Mitochondrium-Veda, 3 Veden
  • Golgiapparat-Veda
  • Ribosomen-Veda
  • Lysosomen-Veda
  • Lysozym-Veda
  • Oberflächenepithel-Veda
  • Flimmerepitel-Veda
  • Drüsenepithel-Veda
  • Sinnesepithel-Veda
  • Elastisches und Kollagenes Gewebe-Veda (auch Fett)
  • Knorpelgewebe-Veda
  • Knochengewebe-Veda
  • Nervenzellen-Veda
  • Astrozyten-Veda
  • Oligodendrozyten-Veda
  • Kopf-Veda der Schleimhäute
  • Stamm-Veda der Schleimhäute
  • Fuß-Veda der Schleimhäute
  • Geschlechts-Veda der Schleimhäute (innen)
  • Geschlechts-Veda der Schleimhäute (außen)

An Fünf Beispielen können wir die nächste Gliederungsdifferenzierung der Lebensgeist-Struktur in den Zellveden erkunden – sie sind hier symbolisch und in Bildern formuliert:

  • Zellkern-Veda :: 1 Befehlsempfänger, 2 Kutscher, 3 Selbsterhaltung, DNA
  • Zellmembran-Veda: 1 Beschützer, 2 Kooperations-Moderator (Werdendes), 3 Interaktions-Moderator (Bleibendes)
  • ER und Golgi-Apparat (Produkt-Transport und -Individualisierung): 1 Die Quelle, 2 Der Lieferant, 3 Der Berichterstatter
  • Ribosomen – Die Proteinfabriken (DNA wird zu Eiweiß, Multiplikator): Der Selbsterhalter, 2 Der Produzent, 3 Der Veredlungsmeister, –> Golgi-Apparat.
  • Mitochondrien: 1 Lademeister, 2 Feuer, 3 Produktauswerfer, 4 Versorger

Auf diese Art lassen sich über den Lebensgeist im Äther Zellfunktionsstörung erkunden und über einen kombinierten Prozess mit den übrigen Kraftbildnern (Seele usw.) regulieren. Um das unendliche Bild der Lebensgeister im Äther noch ein wenig auszudehnen, seien hier die Vitalstoff- und Spurenelemente-Veden bestimmt, deren Veden darüber bestimmen (Veden-Magnetismus), ob die aufgenommenen Vitalstoffe und Spurenelemente vom Körper (magnetisch) gebunden werden oder ob sie wirkungslos wieder ausgeschieden werden.

Jeder Vitalstoff tritt in 3 Veden-Formen auf und die Spurenelemente treten in 2 verschiedenen Veden-Formen auf; die zu ergänzende Vitalstoff- oder Spurenelement-Vedenform ist abhängig von der Krankheitsursache.

  • Calciumveden 3x; Calciumveda (m), Calciumveda (w), Calciumveda (l)
  • Kaliumveden 3x; Kaliumveda (m), Kaliumveda (w), Kaliumveda (l)
  • Magnesiumveden 3x; Magnesiumveda (m), Magnesiumveda (w), Magnesiumveda (l)
  • Natriumveden 3x; Natriumveda (m), Natriumveda (w), Natriumveda (l)
  • Eisenveda 2x; Eisenveda AL, Eisenveda SDT
  • Zinkveda 2x; Zinkveda AL, Zinkveda SDT
  • Kupferveda 2x; Kupferveda AL, Kupferveda SDT
  • Manganveda 2x; Manganveda AL, Manganveda SDT
  • Molybdänveda 2x; Molybdänveda AL, Molybdänveda SDT
  • Jodveda 2x; Jodveda AL, Jodveda SDT
  • Kobaltveda 2x; Kobaltveda AL, Kobaltveda SDT
  • Chromveda 2x; Chromveda AL, Chromveda SDT
  • Selenveda 2x; Selenveda AL, Selenveda SDT

D.h. zu Beginn kann nur ermittelt werden, welche Vitalstoffe- und Spurenelemente-Veden wirksam sind und wie wirksam sie sind. Eine Veden-Induktion (Veden-Zuführung zum Veden-Feld des Körpers) ist erst nach der Krankheitsursachen-Findung sinnvoll. Die Vitalstoff- und Spurenelemente-Veden wirken in Verbindung mit den 16 Vitamin-Veden; zu jedem Vitamin sind fünf Veden-Formen bekannt, ohne die der Körper die Vitamine nicht herstellen oder kopieren kann. Extern aufgenommene Vitamine werden nicht verwendet, solange alle fünf Ausprägungen der Vitaminveden im Körper nicht aktiv sind.

  • Vitamin-A-veda 5x; Vitamin-A-veda R, Vitamin-A-veda-L, Vitamin-A-veda-Rh, Vitamin-A-veda-Lh, Vitamin-A-veda-K [fettlöslich]
  • Vitamin-B-veda 5x [fettlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-D-veda 5x [fettlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-E-veda 5x [fettlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-K-veda 5x [fettlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-K1-veda 5x [fettlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-K2-veda 5x [fettlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-C-veda 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B1-veda Thiamin, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B2-veda Riboflavin, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B3-veda Niacin, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B5-veda Panthothensäure, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B6-veda Pyridoxin, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B7-veda Biotin, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B9-veda Folsäure, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B12-veda Cobalamin, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)
  • Vitamin-B17-veda Laetril, 5x [wasserlöslich] zu unterscheiden in der Ausprägung: (1V: Rechtes Bein, 2V: Linkes Bein, 3. Rechte Hand, 4. Linke Hand, 5. Kopf)

Das Vitamin-Veda wird durch mit der Nahrung aufgenommene Vitamine angeregt, das entsprechende Vitamin zu produzieren („nachzubilden“). Vitamin-Veden sollten zwischen 60% und 100% Aktivität aufweisen; sie können überaktiv >100% sein, und minderaktiv <60% wirksam sein. Für die allgemeine Verfassung ist die Frage entscheidend, ob jedes der einzelnen siebzehn Vitamin-Veden in allen fünf Ausprägungen wirksam ist, wie aktiv es ist und welche Veränderung der 85 Vitaminveden für die Selbstheilung nützlich wäre.

Interessant für die Fülle der Eigenschaften, die der 2. Kraftbildner mit dem 6. Kraftbildner austauscht, ist auch die Betrachtung seiner Anpassungsfähigkeit durch das Wirken von so genannten „probiotischen Bakterien“, derer es in unseren Breitengraden 12 Stämme gibt. Wer in extrem kalten Breitengraden überleben will braucht darüber hinaus weitere und andere dieser „probiotischen Bakterien“, ebenso geht es Menschen, die in besonders heißen Breitengraden leben wollen. Sie tun gut daran, nicht nur die 12 der hier bekannten sondern die übrigen für die kalten und heißen Regionen wirksamen „probiotischen Bakterien“ als fünfgliedrige Veden-Formen in ihren Körper-Magnetismus einzufügen.

Die zu den Bakterien gehörenden Bakterie-Veden sorgen dafür, dass die Bakterien aus der geistigen Lebensquelle des 6. Kraftbildners ernährt und damit in den Körper-Magnetismus eingebunden werden.

Interessant für die Dynamik der Lebensgeister des Äthers ist auch die Betrachtung der Fettsäuren und ihre Fettsäure-Veden, diese müssen nicht vollständig im Körper vorhanden sein, wenn sie jedoch als Fettsäure-Veda vorhanden sind, dann müssen sie 60% bis 100% Aktivität aufweisen, da es bei einer Aktivität von unter 60% und über 100% Aktivität Fettleibigkeit auslösen kann.

  • Von den Moncarbonsäure-Veden können 12 vorhanden sein,
  • von den gesättigten Fettsäuren können ebenfalls 12 vorhanden sein,
  • die jedoch nochmals in fünf verschiedenen Formen auftreten (60);
  • von den einfachen ungesättigten Fettsäuren können 24 Fettsäure-Veden in ebenfalls fünf verschiedenen Formen auftreten (120 Veden);
  • von den mehrfach ungesättigten Fettsäure-Veden können 12 Veden-Magnetismus auslösen, und
  • von den essentiellen Fettsäuren können ebenfalls 12 Veden-Magnetismus auslösen.

Aber nicht nur im menschlichen Körper kreiert der 2. Kraftbildner zusammen mit dem Lebensgeist im Äthers zahlreiche Formen des Lebens. Überall in der Natur sind die Veden ebenso aktiv wie im menschlichen Körper. Daher folgt jeder Stoff einem vedischen Prinzip, und dieses vedische Prinzip kann sich im Körper verankern, auch wenn der dazu gehörende Stoff ggf. den Körper schon wieder verlassen hat.

Schadstoff-Veden sind deswegen für chronische Erkrankungen zuständig, weil sie die Stoffwirkungen im Körper erzeugen trotzdem der Stoff biochemisch nicht nacheisbar ist. Schadstoff-Veden können über zahlreiche Ursachen im Körper aufgebaut werden: Dazu zählen

  • Übergriffe (Gewalt),
  • Erbschaften (Übernahmen durch Eltern),
  • Übernahmen durch Beziehungen (Liebe) und
  • Formen des Austausches von seelischen, körperliche Aktivitäten
  • (Organtransplantation u.a.).

Ein Fremdstoff-Veda kann grundsätzlich im Körper schadlos aktiv sein, solange sich seine Aktivität unter 1% aufhält. Schadstoffe können sein Palladium, Silber, Cadmium, Platin, Gold, Quecksilber, Blei oder Umwelt- und Schädlingsbekämpfungsgifte.

Darüber hinaus ist der 2. Kraftbildner mit den Lebensgeistern des 6. Kraftbildners dafür tätig, den Körper in seinem Selbstheilungs-Potential ständig zu aktualisieren. Über 90 Bakterien sind bekannt, deren fünf und mehr Bakterie-Veden den Körper dazu anregen, seelischen Egoismus zu erzeugen. Aus diesem und einem anderen Grund (Atmungspunkte) besteht zwischen Geist (5. Kraftbildner und 4. Kraftbildner), Seele (3. Kraftbildner) und Körper (1. und 2. Kraftbildner) eine hohe gegenseitige Dynamik, da die Bakterien mit ihren bis zu fünf Bakterie-Veden eine körperliche Trägheit erzeugen, die sich dann entweder auf die Seele überträgt oder die einen bereits wirksamen Eigenschaftsegoismus im Körper zum Ausdruck bringt. In dieser Art sind die Bakterie-Veden eine Art Selbstheilungs-Helfer, da sie dem Eigenschaftsegoismus der Seele Ausdruck in körperlichen Schwächen geben, und damit die Persönlichkeitsentwicklung anregen. Sie regen zusammen mit den Viren das Ich an, Selbstheilungs-Fähigkeiten zu erwerben. Dabei wirken über 80 Virenstämme ähnlich wie die Bakterien als vedische Anpassungshelfer, durch welche die Lebensgeistkonditionierung des Äthers lernt, seinen Körper (aus 2. Kraftbildner: Äthers und 1. Kraftbildner: Phantom) an verschiedene Jahreszeiten, an verschiedene Landschaften, an verschiedene Umgebungen (Zoo, Landwirtschaft, Firmenklima) oder an Familien anzupassen. – Die einzelnen Viren-Veden regen die Persönlichkeitsentwicklung an, durch das tägliche Veden-Schwungrad eine Selbstregulations-Kompetenz aufzubauen, die exakt die (polaren) Viren-Veden in einer für den Körper verträglichen Form aufnehmen und täglich zur Wirkung bringen.

In der körperlichen Struktur zeigt der 2. Kraftbildner seine Kooperation mit dem Yanaveda (Throne) des Menschen z.B. im Zahnfleischveda, das eine 5-gliedrige Form besitzt (1 Wurzelstabilität 2 Zahnfleischschutz 3 Zahnfleischform* 4 Zahnfleischstabilität 5 Vitalität). Der *Atmungspunkt ist verbunden mit dem seelischen Stolz der weißen Zähne, des Zahnbelags, der empfundenen Zahngesundheit.

Ein anderes Beispiel ist das Zahnfloraveda, das ebenfalls 5-gliedrig ist (1 Zahnwurzelstabilität 2 Zahnschutz* 3 Zahnform 4 Zahnstabilität, 5 Zahnvitalität) und dessen *Atmungspunkt verbunden mit dem seelischen Bedürfnis, sich die Zähne zu putzen. Ich führe die Zahn-Funktions-Veden hier in solchem Detailreichtum auf, um die Fülle des 6. Kraftbildners zu zeigen, der hier im 2. Kraftbildner wirkt, nachdem wir bereits im Kapitel des 1. Kraftbildner gesehen haben, wie er auf der körperlichen Strukturebene gewirkt hat.

Dazu gehört also zuletzt noch das Zahntransformationsveda (4gl.: 1 Wackelzahn 2 Zahnwachstum 3 Zahnwechsel 4 Zahnheilung*) das einen *Atmungspunkt offenbart, der verbunden ist mit dem seelischen Bedürfnis, sich in seiner Willensausrichtung, Strategie und Zielvorstellung regelmäßig neu zu orientieren und sich regelmäßig neue Ziele und neue Wege zu suchen.

Erkrankungen wie Zahnungsprobleme, Zahnkaries, Zahngranulome, Zahnfleischentzündungen, Parodontose, Parodontitis, Zahnschmerzen (akut) oder Kiefernzysten sind folglich auf eine Besetzung der Atmungspunkte der verschiedenen Veden zurückzuführen i.V.m. der Über- (A/L) oder Unterfunktion (Substanzstörung) des 2. Kraftbildners in den entsprechenden Prozessen des Körpers.

Die „Besetzung der Atmungspunkte“ geht zum Teil vom Astralen (3. Kraftbildner) aus, und so können Krankheitsphänomene wie Ernährungssucht oder Stolz, übertriebene Zahn- und Selbstpflege, übertriebene Ziel- und Strategie-Ausrichtung, Willensautonomie oder gesteigerter Lerneifer als Ursache für eine Funktionsstörung im Veda oder in den Kraftbildnern gefunden werden.

Ein anderes Funktionsfeld für die Verkörperung des 2. Kraftbildners ist der Bewegungsorganismus des Menschen. Hier finden wir eine ganze Reihe von Bewegungsveden des Organs oder der Körperregion: z.B. das Rechte Arm-Veda, das eine 5-gliedrige Struktur aufweist mit den Veden: 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung.

Strukturhierarchie der Bewegungsveden

Interessant ist, dass es eine hierarchische Struktur der Körper- und Knochenveden gibt: Dominant sind die Körperveden z.B. das Rechte Bein Körperveda: 1. Knochen, 2. Muskelkraft, 3. Energie (Atmungspunkt), und untergeordnet sind die Kleiner Zeh-Veden, 2. Zeh-Veden usw.

Seit einigen Jahren ist es immer mehr Menschen möglich, diese vedische Struktur im Ätherleib des 2. Kraftbildners selbst meditativ zu erfahren: Nach einer Vorbereitung wandert die vedische Selbstwahrnehmung durch den Körper:

  • Linker Fuss: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Rechter Fuss: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Linkes Bein: Ich bin im Knochenveda ok / besetzt?
  • Ich bin im Muskelveda ok / besetzt?
  • Ich bin im Energieveda ok / besetzt?
  • Rechtes Bein: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Kleiner Zeh: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt?
  • Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?

Oder zu den Armen und Fingern einer Hand:

  • Linker Arm: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt? / Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt? / Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Rechter Arm: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt? / Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt? / Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Linke Hand: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt? / Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt? / Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Rechte Hand: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt? / Ich bin im Muskelveda ok / besetzt? / Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Kleiner Finger: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt? / Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt? / Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
  • Ring-Finger: Ich bin im Knochenveda: ok / besetzt? / Ich bin im Muskelveda: ok / besetzt? / Ich bin im Energieveda: ok / besetzt?
Meditations-Voraussetzungen für die Bildekräfte-Erfahrung

Voraussetzung ist ein raumfreies, bewegtes Ich-Bin-Erleben, das durch die Meditation der Philosophie der Freiheit (Rudolf Steiner) möglich wird. Mit den Tätigkeitsbildner werden 3 Formen des befreiten Bewusstseins aufgebaut:

  • Rudolf Steiner, Der Gedankenbeobachter stellt fest: „Das Denken ist mein Gedankenprodukt, das ich selbst gestalte, beobachte und gestalte; das Denken schafft Sicherheit“ – gefühlte „Stabilität im Rücken“ lässt den Grundstein entstehen – der 1. Tätigkeitsbildner erschafft den Grundstein des mystischen Leibes, des bewegten Ich-Bin.
  • Rudolf Steiner, der Dualist spricht zum Monist: „Das Denken ist universell; es ist nicht im Dualismus aus Mensch und Welt gefangen, sondern geht über den Dualismus hinaus und schafft den Monismus“ – gefühltes Strömen im Rücken – 2. Tätigkeitsbildner bildet am mystischen Leib
  • Rudolf Steiner, das bewegte, gestaltende Denken wird sich seiner Ich-Gestaltungsbedingung bewusst, es erschafft mit dem Ich Selbstbewusstsein „Ich bin aus dem universellen Ich-Bin in mir“ – der 3. Tätigkeitsbildner bildet am Mystischen Leib Zentrums- und Steuerungsfunktionen.
  • Diese Zentrums- und Steuerungsfunktion aus dem 3. Kernsatz (Philosophie der Freiheit) ist es, die das Erleben in die Bildekräfte / in das Veda hinein lenkt, wenn es meditiert: „Ich bin im Knochenveda des Ringfinger“
Bewegungveden im 2. Kraftbildner

Die Bewegungsveden der Bewegungsorganisation (Äther) sind ebenfalls hierarchisch zu denken, danach sind Beine und Arme unterschiedlich strukturiert und unterscheiden sich ebenfalls von den Bewegungsveden des übrigen Körpers.

  • Rechtes Bein; Bewegungsveda: 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung (Äth).
  • Linkes Bein Bewegungsveda 5gl. 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung (Äth).
  • Linker Arm Bewegungsveda 5gl. 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung (Äth).
  • Rechter Arm Bewegungsveda 5gl. 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung (Äth).
  • (Ganzer) Rücken Bewegungsveda 5gl. 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung (Äth).
  • Nacken, Hals Bewegungsveda 5gl. 1. Knochen, 2. Muskeln, 3. Energieladung, 4. Steuerung, Koordination, Selbstwahrnehmung, Nerven (Atmungspunkt) 5. Richtung, Bestimmung (Äth). Usw.

Der 3. Kraftbildner

Der 3. Kraftbildner verkörpert die psychische Konstitution; im Werk Rudolf Steiner werden seine Produkte Astralleib oder Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele genannt, Umgangssprachlich wird von der Aura gesprochen, die sich durch den 3. Kraftbildner bildet. Die Aura besteht aus der unmittelbaren Substanz des 3. Kraftbildner, kombiniert mit einer Aurahaut, welche sowohl aus 3. Kraftbildner als auch aus dem 4. Kraftbildner (Ich-Funktion) und aus den Selbstbildnern 1-7 bestehen kann.

Der Selbstbildner-Aufbau (vergleiche: Selbstbildner) in der Aurahaut ist abhängig von der Reife des Menschen und von seinem Geschlecht. Männer haben zumeist eine Aurahaut aus

  • Selbstbildner 1 (Körperdominanz),
  • Selbstbildner 2 (Ätherdominanz) und
  • Selbstbildner 3 (astrale Dominanz),

Frauen haben von Natur aus eine Aurahaut bestehend aus

  • Selbstbildner 5 (Geistselbst- und Fördernde Bewusstsein)
  • Selbstbildner 6 (Lebensgeist- und heilendes Bewusstsein)
  • Selbstbildner 7 (Geistesmensch- und karmisches Bewusstsein)

Beide Geschlechter verbindet das Bewusstsein, das sich aus 4. Selbstbildner, 3. + 4. Kraftbildner entfaltet.

Im Astralleib finden sich verschiedenste Strukturen, ich zähle sie in loser Folge auf und verweise auf ihr Bildekräfte- und Veden (Lebensgeist)-Potential.

Ein Bildekräfte-Entwurf der Doppelgängerstruktur

Im Astralleib finden wir bei 97% aller Menschen (die übrigen haben ein Karma, das die DG-Struktur zerstört hat) einen

  • ahrimanischen Doppelgänger (ADG), dieser besteht aus
  • der astralen Substanz des 3. Kraftbildner,
  • verbunden mit einer Ahriman-Mischung des 6. Begriffsbildners,
  • Formbildner (3 Doppelgänger bilden eine Einheit) und
  • einem „Veda des Stärkekönigs“ (Philia, Empfindungsselen-Veda);
  • denn – wird der ADG durch Schulung aus seiner Widersacher-Gebundenheit befreit, dann bleibt allein dieses Stärkekönig-Veda (Empfindungsseelen-Veda) übrig, das von nun an vom Initiierten gepflegt werden muss.
  • Fernern einen karmischen Doppelgänger (KDG),
  • besteht aus 3. Kraftbildner,
  • verbunden mit einer Ahriman-Luzifer-Mischung des 6. Begriffsbildner,
  • aus 3. Formbildner (3 Doppelgänger bilden eine Einheit) und
  • einem „Veda des Liebekönigs“ (Astrid, Verstandes-Gemüts-Seeelen-Veda);
  • denn – wird der KDG durch Schulung aus seiner Widersacher-Gebundenheit befreit, dann bleibt allein dieses Liebeskönig-Veda (Verstandes-Gemüts-Seeelen-Veda) übrig, das von nun an vom Initiierten gepflegt werden muss.
  • Dann wäre da noch der luziferische Doppelgänger (LDG),
  • besteht aus 3. Kraftbildner,
  • verbunden mit einer Luzifer-Mischung des 6. Begriffsbildner
  • Formbildner (3 Doppelgänger bilden eine Einheit) und
  • einem „Veda des Weisheitskönigs“ (Luna, Bewusstseins-Seelen-Veda);
  • denn – wird der ADG durch Schulung aus seiner Widersacher-Gebundenheit befreit, dann bleibt allein dieses Stärkekönig-Veda (Luna, Bewusstseins-Seelen-Veda) übrig, das von nun an vom Initiierten gepflegt werden muss.

Nun muss man noch wissen, wie sich ein DG über die Zeit entwickelt hat, und wie er sich heute entwickelt. Bis 28.12.2012 haben sich DG so entwickelt, dass zunächst ein Angelos (Begriffsbildner 3, 3. Hierarchie) ein Veda des Liebes-, Weisheits- oder Stärke-Königs am 21. Oder 28. Oder 35. Oder 42. Geburtstag in die Aura inkarniert hat, und dieser wurde mit einem sanften Schleier aus Ahriman- oder Luzifer-Astralität (Begriffsbildner 6) umgeben. Die Quantenphysik misst diese DG über das Photonen-Gewicht und beschreibt sie in der Heisenbergschen Weltformel (Theory of Everything) in der Kategorie 2 mit einem spezifischen, graduell leichteren Gewicht.

Über 7 Jahre hat sich dieser DG dann zunehmend mit Luziferischer oder Ahrimanischer Lebenserfahrung aufgeladen, und diese Ladung hat dann nach und nach dazu geführt, dass der DG ein immer schwereres Photonengewicht erhielt, das sich der Seele als „schwere Last“ mitteilt; Depressionen, negative Gefühle, Motivationsmangel und Niedergeschlagenheit folgen dieser Entwicklung.

Alle sieben Jahre entstand ein neuer LDG, ein neuer KDG und ein neuer ADG, so dass mit jedem dieser neuen DG neue Impulse in den Menschen hineinkamen. Auf diese Art übertrugen die Hierarchien ihre Impulse in den Astralleib des Menschen, genauer in die neuen DG. Diese Hierarchie-Impulse formten sich in spezifischen Veden (Lebensgeistern), die in die neuen DG eingefügt wurden. Sollte der Mensch also neue Ordnungskräfte in seinem Leben verkörpern, dann wurden verschiedene Ordnungsveden in den neuen DG eingefügt, sollte der Mensch meditieren, dann wurden Meditationsveden in den neuen DG eingefügt usw.

Auf diese Art „veralteten“ die einmal gebildeten DG, der ADG aus der Zeit des 21. Lebensjahres bis zum 28. Lebensjahr war veraltet, wenn er mit 35 oder 38 noch Lebensimpulse setzte. Zur Freiheit des Menschen gehörte, dass er spürte: „Diese Charaktereigenschaft ist veraltet“ und in einschneidenden Lebenssituationen spürte: „Von dieser Eigenschaft sollte ich mich verabschieden!“ Hat der Mensch nun eine solche einschneidende Selbsterkenntnis, dann lösten die sieben Geister Gottes (Begriffsbildner 5, 7GG) diese veralteten DG nach 10 oder 20 Jahren wieder auf, wenn der Mensch erkannt hat, dass er sich von dem Verhalten lösen sollte, das mit dem DG verbunden war. Bis 2012 lösten die 7GG die DG auf, wenn der Mensch entsprechende Einsichten hatte.

Auf diese Art bildeten sich auch Depressions-DG, Burnout-DG und andere seelisch-astrale Krankheits-Konzepte. Immer modellierten die Hierarchien nach karmischen Voraussetzungen einen DG, inkarnierten diesen zu einem Jahrsiebt-Wechsel in der Aura und füllten diese nach und nach mit bestimmten Eigenschaften, wie z.B. einem Transformations- oder Agniveda, das zunächst dazu führte, dass der Mensch gewaltige Veränderungen in seinem privaten oder beruflichen Umfeld erzeugte, das aber nach 10 oder 20 Jahren genauso Burnout oder Depression erzeugen konnte.

Das immer stärker und gehäufte Auftreten psychischer Belastungen hat damit zu tun, dass die Hierarchien und 7GG bei jenen Menschen, die sich mit „spiritueller Selbstverantwortung“ befassen, immer seltener die alten DG „einfach so“ wieder auflösen, und dass seit 2012 diese „automatische Erlösung alter DG“ vollkommen aufgehört hat. Der „moralische Imperativ“ der Hierarchien heißt: Kümmere Dich selbst um die Erkenntnis Deiner DG, kümmere Dich selbst um das Gesetz der DG-Erlösung und kümmere Dich selbst um den Akt der Erlösung!“ Das ist der Auftrag einer spirituellen Bewegung, den Menschen über diese Rahmenbedingungen des spirituellen Lebens zu informieren und ihn auf diesem Weg zu begleiten.

Darüber hinaus sind in der Aura von nahezu allen Menschen sogenannte Abspaltungen zu finden, das sind Teile von DG, Eigenschaften – die, als sie leben sollten – nicht gelebt werden konnten. Abspaltungen bilden sich auch durch Schocks, dramatische Erfahrungen und traumatische Grenzverletzungen.

Darüber hinaus sind in der Aura von 30% der Menschen Besetzungen zu finden, sie bestehen durch Begriffsbildner 1 (Elementarische Besetzungen) oder durch Karma mit magischen Operationen (Begriffsbildner 2, Begriffsbildner 3). Sie entfremden den Menschen von sich selbst, geben ihm übermäßige Kraft in einem bestimmten, konditionierten Bereich und zehren die Bildekräfte des Körpers aus, so dass u.U. Krankheiten oder Operationen folgen.

Der 3. Kraftbildner bildet zusammen mit den Veden (Lebensgeist) das Nervengeflecht im Körper. Die Nerven sind wiederum in verschiedene Bildekräfte- und Veden-Strukturen eingebunden, so dass eine Abgrenzung der Bildekräfte- und Heilungsprozesse nicht immer ganz klar ist.

Strukturhierarchie der Nervenveden

Als ein Beispiel von Nervenveden sei hier das „Rechter Arm -Veda“ genannt, es hat eine 3gl. Struktur: 1. Körperselbsterfahrung, 2. Seelenerfahrung, 3. Bestimmung. Das Nervenveda im Linken Arm ist ähnlich aufgebaut, hat aber prinzipiell ein anderes Veda: 1. Körperselbsterfahrung, 2. Seelenerfahrung, 3. Bestimmung.

Das Nervenveda „Rechtes Bein“ ist 5gl.: 1. Körperselbsterfahrung, 2. Seelen-Energie-Erfahrung, 3. Bewegungsrichtung, 4. Bestimmung, 5. Daueraktivität (Konditionierung), das Nervenveda „Linkes Bein“ ist baugleich, hat aber ein anderes Veda: 1. Körperselbsterfahrung, 2. Seelen-Energie-Erfahrung, 3. Bewegungsrichtung, 4. Bestimmung, 5. Daueraktivität (Konditionierung).

Ferner gibt es Nervenveden der Verdauungsorganisation, des Brustkorb, der Schultern, des Hinterkopfes, der Stirn-Ohren-Mundpartie, der Auge-Nase-Geschmackspartie, des Gehirns, der Organe… usw.

Eine besondere Stellung nimmt das Nervenveda im Rücken ein (da es aus vielen Atmungspunkten – d.h. Verbindungen zum Astralleib, 3. Kraftbildner – besteht), es ist ein 12-gl. Veda: 1. Bestimmung (Gehirn), 2. Bewegungskraft, 3. Konzentration, Fokus, 4. Intentionalität, 5. Unbewusste Ätherorganisation (Organe), 6. Unbewusste Lebensorganisation (Veden), 7. Unbewusste Ichaktivität im Organismus, 8. Wahrnehmung der Körperbewegung (iVm 3. Bestimmung (Atmungspunkt), 4 Koordination (Atmungspunkt), 3. Energie (Atmungspunkt)), 9. Wahrnehmung der Organaktivitäten (Atmungspunkte), 10. Wahrnehmung der seelischen Aktivitäten (Atmungspunkte der Aura), 11. Wahrnehmung der Motivation einer Aktivität (Atmungspunkte des Ich), 12. Wahrnehmung der Ursache einer Aktivität (Atmungspunkte im höheren Selbst). Auch in diesem Veda wirkt substanzbilden der 3. Kraftbildner.

Der 4. Kraftbildner

Verkörpert die Bewusstseinsorgane, Gehirn, Drüsen und Nerven; im Werk Rudolf Steiners werden seine Produkte zur Ich-Organisation gezählt.

Der 5. Kraftbildner

Verkörpert das ewige Selbst (Monade).

Der 6. Kraftbildner

Der 6. Kraftbildner bildet eine Art kosmischen Leib, in dem der Lebensgeist zur Wirkung kommen kann. Er verkörpert für die neun Hierarchien und andere geistige Wesen ein Kraftfeld der Intelligenz (1. bis 5. Begriffsbildner), in dem all das entstehen kann, was als indische Veden-Lehre oder im Werk Rudolf Steiners als Wirken des Lebensgeistes charakterisiert wird.

Im 6. Kraftbildner begegnet die Anthroposophie der atavistischen Geisteswelt, die zu Rudolf Steiners Zeit aus dem asiatischen und indischen nach Europa kam. Denn das Feld, das der 6. Kraftbildner im Kosmos erschafft, enthält hunderttausende vedischer Formen, die in der Erde, in Pflanzen und Tiere und im menschlichen Körper die Mikroprozesse des Lebens, die Lebensprozesse bilden. Erschafft der 2. Kraftbildner einen Ätherleib, in dem ganz grob sieben Ätherarten zu finden sind [1. Lichtäther, 2. Wärmeäther, 3. Chemischer Äther, 4. Lebensäther, 5. Transformatorischer Äther, 6. Vedischer (Lebensgeist) Äther und 7. Äthermonade], dann verweisen bereits der vedische Äther und die Äthermonade auf eine Verbundenheit des Ätherleibes (2. Kraftbildner) zum kosmischen Lebensgeistfeld (6. Kraftbildner), in dem mit der Äthermonade eine individuelle Lebensgeist-Intelligenz wirksam ist, welche das vedische Lebensgeistgebilde in den Organen und Funktionen des menschlichen Körpers bewusst erlebbar macht.

Ein Angelos oder Archangelos in der 3. Hierarchie bildet seinen „Leib“ aus der Substanz des 6. Kraftbildners, verbunden mit Wirkungskräften der übrigen Kraftbildner, Sensorbildner und Tätigkeitsbildner.

Rudolf Steiner versuchte den 6. Kraftbildner auf die Erde zu holen, in dem er eine Tanzkunst – die Eurythmie – entwickelte, in welcher der 6. Kraftbildner im Wirkungsgefüge des Ätherleibes zum Ausdruck kommt. D.h. hier wird der 6. Kraftbildner als Bilde-Potential, und das Werk des 2. Kraftbildner als Ausdruckskraft genutzt. Im 6. Kraftbildner wirken nun die Veden (der Tierkreisprozesse und der Planetenkräfte) in den Ätherleib hinein, und in dem der Eurythmist sein Ich auf das Bildekräfte-Potential des 2. und 6. Kraftbildner lenkt, verbinden sich beide Sphären und Eurythmie kommt zum Ausdruck.

Der 7. Kraftbildner

Der 7. Kraftbildner ermöglicht Transformation im physischen Leib. Sowohl die Veränderung (Heilung von Knochen) als auch die Transformation des Körpers in der Zeit (Alterung) zeigen einen wirksamen 7. Kraftbildner. Er verkörpert die Intelligenz in den höheren Begriffsbildnern, er ist ein Instrument der 7GG (sieben Geister Gottes, die im 5. Begriffsbildner wirksam werden), wenn sie Dämonen und Besetzungen (mit dem Wandlungsgeheimnis des großen Hüters) aus dem Menschen herauslösen; das Schwert Michaels, das dieser gegen den Drachen führt, wurde geschmiedet aus dem 7. Kraftbildner.

Der 7. Kraftbildner ist besonders wirksam in der Möhre, der nachgesagt wird, dass sie geholfen haben soll bei der Selbstheilung von Krebs und anderen Erkrankungen. In der Landwirtschaft werden die Abfallmöhren – die sich nicht zum Verkauf eignen – an die Kälber verfüttert, weil man sagt, die in der Möhre wirkenden Kräfte (1. Kraftbildner) eigneten sich besonders für die Sinnes- und Augengesundheit der heranwachsenden Tiere.

Der 7. Kraftbildner ist dafür zuständig, dass die Wesensgliederkräfte im Menschen gleichmäßig verteilt sind. Sind an der einen Körperstelle zuviele Kräfte, dann bilden sich z.B. Erkrankungen wie Krebs u.a., sind an einer anderen Stelle zu wenige dieser Kräfte, dann bilden sich Erkrankungen wie Arthrose.

Das hat schon auch seine große Bedeutung. Denn wenn man von den äußeren Erscheinungen absieht und auf das innere Wesen eingeht, so zeigt sich uns zum Beispiel, daß keine Unregelmäßigkeit eintreten darf in dieser Verteilung des Substantiellen und des Kräftemäßigen beim Menschen.“ GA 230, S38/39

Der 7. Kraftbildner wirkt ebenso in der Körperbildung der Mistel, die ihre Substanz nicht nur aus dem Wirtsbaum sondern ebenso aus der Luft bildet, und der ebenfalls eine heilende Wirkung (bei Krebs) zugesprochen wird. Dabei besteht die Besonderheit der Mistel in der Kombination von 7. Kraftbildner und Mistelveda, einem Lebensgeist, der durch seine 12-gliedrige Form alle 12 Ebenen der menschlichen Struktur miteinander in einen Ich-geführten Dialog bringt. Das Mistelveda (oder: Der Lebensgeist der Mistel) hat die Eigenschaft, zusammen mit dem 7. Kraftbildner einen Transformationsstrom (Lebensgeist-Ätherprozess) auszulösen, der eine Art Ichtätigkeit über alle 12 Ebenen erschafft, auf dem nun die regulierende Kompetenz der höheren Wesensglieder auf die niederen Wesensglieder wirken kann. [Die 12 Ebenen sind: 1. Geistesmensch, 2. Lebensgeist, 3. Geistselbst, 4. Geist, Ich, 5. Astralleib, 6. Ätherleib, 7. Physischer Leib, 8. Magnetismus, 9. Elektrizität, 10. Atomare- und Quantenstruktur, 11. DNA, Plasma, 12. Erdkräfte, magische Kräfte] Vor allem Widerstände und Krankheit verursachende Strukturen, welche Astral- und Ätherleib im Magnetismus (magnetischer Äther) und im elektrischen Feld (gefallener Äther) geschaffen haben, aber auch karmische Anlagen, die im Quantenfeld und aus der DNA (und dem darin wirkenden Plasma) heraufwirken, werden nun von der Mistel, resp. ihrem 7. Kraftbildner und dem verbindenden und Transformation-lenkenden Mistel-Lebensgeist in eine Veränderung gestoßen, welche einen Formzustand hervorruft, der – wie vor der Geburt – vom höheren Selbst (5. Kraftbildner) – und seinen Potentialen aus Lebensgeist (6. Kraftbildner) und Bildekräften (7. Kraftbildner) erschaffen wird. Die Mistel – als Träger des 7. Kraftbildner und des Mistel-Veda (Lebensgeist) –  ermöglicht so im essentiellen Sinne Geistheilung.

 

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