Spirituelles Studium

Initiationszugang

Das Ritual zur Initiations-Zulassung

Zur Aufnahme ist bereit, wer einige Grundlagen spiritueller Gestaltungsautorität verinnerlicht hat und ein Gefühl dafür bekommen hat, welche Art von Übung er von nun an lebenslänglich vollführen will.

Die 1. Art von Übung betrifft das künstlerische Gestalten.

Jede Form spiritueller Alchemie vollzieht sich in künstlerischer Gewalt; wer im Sinne des mehrgliedrigen Herzdenkens analog vedischer Grundstrukturen die Gestalt eines Tieres oder einer Pflanze künstlerisch symbolisieren kann, bekommt ein Gefühl von dem, was die Alchemie-führende Geistwelt in der Transformation vollzieht.

Um diese Grundlagen sich erarbeiten zu können, benötigt der Schüler ein künstlerisches Veda (der Bildhauerei, der Malerei, der Musik), das er mit der Brücken-Methode studieren und mit dem er dokumentierend künstlerisch arbeiten kann. Er benötigt eine Einführung in das Herzdenken und ein Vorbild, das ihm zeigt, wie er Veden, Kunst und Herzdenken im Gestalten verbindet.

In der Zulassungswoche setzt er sich ein Thema (z.B. die Kuh), das er dann mit dem Veda erforscht (die Kuh in ihren 7 Ansichten durch das Malerei-Veda), mit dem Herzen meditiert (die sieben Ansichten im Engeldialog) und aus der Meditation in eine künstlerische Form gießt.

 

Die 2. Art von Übung betrifft den Chakra-Organismus.

Der Schüler sollte die 25 Chakra-Übungen kennen und wissen, wie sein Leben hinsichtlich dieser 25 Themen und der 10 Felder beschaffen ist.

In einem Aufnahmeprotokoll wird er gebeten, seine Auffassung vom Idealzustand der 25 Themen zu reflektieren, den Zustand seines Lebens hinsichtlich dieses Idealzustand zu reflektieren und Übungswege zu skizzieren, wie er diesen Idealzustand bis zum Eintrittstor der Initiation herstellen möchte.

Zur Einstimmung der Schüler auf die Chakra-Erfahrung kann der Partnerschaftszyklus durchgeführt werden.

 

Die 3. Art der meditativen Übung

Die 3. Art Übung besteht darin, den

  • „Zustand der geistigen Welt im Eintritt der Initiation“ durch die Denkschule zu erfassen, und
  • die Bildekräfte in den Denkmodellen zu kennen, die nach der Initiation in den Chakren erweckt werden können.
  • Analog der Begriffsbildner sind die geistigen Wesen zu kennen, die als Meditationsführer dienen.
  • Analog der Sensorbildner sind die Wahrnehmungsperspektiven zu erkennen, die in der Meditation gesucht werden können.
  • Analog der Tätigkeitsbildner und Selbstbildner sind die Ich-Aktivitäten auszubilden, und
  • analog der Formbildner sind die verschiedenen spirituellen Weltbilder zu behandeln und wie sie miteinander in Verbindung stehen.

Mit diesem Wissen tritt der Schüler in die Meditation ein, er stellt Stille her über die Selbst-Konzepte, die er bereits beherrscht, er wendet das Herzdenken an und er beobachtet die Chakra-Aktivität, die sich einstellt. Die geistigen Weltereignisse, die sich in seiner Imagination einstellen, beschreibt er nach der Brücken-Methode.

Diesen Vorgang setzen wir nach der Initiation fort.

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