Vogelsberg Akademie

Initiation & Widersacher

Donald Trump und der Handel mit Ahriman

Bernward Rauchbach (*1974) über den Mysterienschüler Donald Trump und seinen Handel mit Ahriman.

Die Freiräume für das spirituelle Streben der Menschheit sind heute größer als sie je waren. An den sieben von Rudolf Steiner verfassten apokalyptischen Siegeln werden die Stufen dieser Freiheit offenbar. Wohin die unachtsame Verwendung dieser Freiheit führen kann, das zeigt uns das Vorbild Donald Trump. Als Mysterienschüler vermischte er vor einigen Jahrtausenden die Offenbarung der spirituellen Freiheit mit der Hingabe an Ahriman und erwarb durch diesen fundamentalen Irrtum ein Wesensgliedergefüge, das heute als Offenbarung Ahrimans in Erscheinung tritt. Bernward Rauchbach stellt in drei Teilen da, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte.

 

 

Teil 1: Zwei Formen eines Handels mit Ahriman

[Z 3.100] Lange Zeit fühlten sich die Menschen im Status ihrer freiheitlich-demokratischen Ordnung sicher, so sicher, wie viele Freunde sich mit ihrer Gesamtausgabe Rudolf Steiners, ihren Neben- und Hauptübungen, ihren Vorträgen und Mantren auf dem richtigen Wege fühlen. Wäre da nicht der Einweihungsschüler Donald Trump, der Obama gleich auf einem Erleuchtungswege wandelt und unsere schöne Ordnung durcheinanderbringt. Donald Trump lebte viele Inkarnationen als vorbildlicher Mysterienschüler; Klosterinkarnationen, selbstlose Hingabe und gottesfürchtiger Menschendienst finden sich in treuer Regelmäßigkeit in seinem karmischen Lauf. Doch eines Tages konnte ihn auch die beste Mysterienordnung nicht davor schützen, einen pragmatischen Handel mit Ahriman zu versuchen. Einen Handel aus Bequemlichkeit, aus dem Glauben, ein spirituelles Ziel erreicht zu haben und dem richtigen spirituellen Wege anzugehören (alles Eigenschaften, die uns wohl bekannt sind). Das Ergebnis dieses Handels sehen wir nun in seinem Auftreten, in der Gefangenschaft seiner Seele und in Äußerungen, die uns zeigen wie es wird, wenn der Ahriman von einem Mysterienschüler vollkommen Besitz ergriffen hat.

Donald Trump brauchte für diese feindliche Übernahme seiner Reinkarnationsgewohnheit durch Ahriman mehrere Inkarnationen in einigen tausend Jahren. Heute jedoch, gesteigert durch die apokalyptische Alchemie, kann dieses Schicksal jeden ereilen, der das astrale Bewusstsein mit den Übungen Rudolf Steiners verlässt und mit Mantren und Nebenübungen zum Bewohner der Ätherwelten wird. Wenn Sie das nachfolgende Phänomen noch NICHT kennen, hat der Ahriman bereits begonnen, ihre Seele unbewusst zu infiltrieren.

Der kosmische Ahriman hat mit der Transformation der Weltenordnung (2012) die schöpferische Macht bekommen, alle ihre Gedanken und Gefühle, Einsichten und geistigen Erfahrungen in astral-ätherische Doppel zu gießen, die zwischen den Menschen „herumwandern“ und seine geistige Wahrnehmung, seine Chakren besetzen. Wer in der Ätherwelt erwacht ist, wird diese Verdoppelungen seiner Denkmuster bemerken. Nicht nur der Doppelgänger oder der kleine astrale Hüter begrenzen den Menschen, sondern der schöpferische Ahriman erzeugt ätherische Doppel von allem, was Sie in Ihrem Tagesrückblick beobachten. Eine einfache Umkehrung der Kausalität kann dazu führen, dass der schöpferische Ahriman diese Geistesdoppel wieder verschlingt; mit der einfachen Bitte, mit der Sie sich direkt an den schöpferischen Ahriman wenden können, lösen sich diese Gedanken- und Gefühlsdoppel wieder auf. Mit dieser einfachen Interaktion zeigen Sie Verantwortung für Ihr Erwachen und signalisieren dem schöpferischen Ahriman, dass Sie seine Macht erkannt haben. Mit diesem Akt ist der Ahriman gezwungen, die blindmachenden Geistesdoppel wieder zu entschaffen.

In dieser Dynamik des Erschaffens und des Entschaffens zeigt sich eine Dynamik, welche durch die apokalyptischen Siegel verständlich wird. Der Menschen tritt zunehmend in eine schöpferische Rolle, und die Widersacher begrenzen nicht nur seine Erkenntnis, sondern auch sein Schaffen.

 

Teil 2 | Neun Stadien der Einweihung

Von der Gefahr, unbewusst einen Handel mit Ahriman zu schließen

Auf dem Wege zur spirituellen Freiheit (Initiation) überwindet der Mysterienschüler unserer Zeit neun Grenzen oder Stadien, deren drei Grundprinzipien Rudolf Steiner bereits skizzierte: Am Beginn (1) steht das Verantwortungsbewusstsein des Menschen, sich in der Rolle des Gestalters zu erleben, und das Leben als SEIN Leben im Sinne höherer Führung zu gestalten – dazu rufen uns die Werke Rudolf Steiners auf. Das Ahrimanische Gegenbild ist die Delegation der Verantwortung an eine Karriere, an ein Berufsbild oder an die Erhaltung eines erworbenen Status, gefolgt von der Angst, das einmal Erworbene wieder zu verlieren. Die Erhaltung eines Status ist die wohl häufigste Form, einen Handel mit Ahriman zu schließen.

Im Gestaltungsbewusstsein (2) begegnet der Mensch seinen Mustern – dem Doppelgänger – der in viele Aspekte, Glaubenssätze, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster aufgespaltet in Erscheinung tritt. Statt ihn anzuschauen werden seine Offenbarungen in zahllosen psychosozialen Theorien verarbeitet und nur einige wenige therapeutische Methoden schauen tatsächlich durch seine ahrimanische Struktur hindurch. Im Umgang mit den übrigen astralen Gestalten (Vater- und Mutterübernahme, gesellschaftliche Muster) (3) begegnet dem Menschen der kleine, astrale Hüter; ein Wesen, das eine grundlegende Grenze in der Weltauffassung markiert.

 

Ahrimans Angebot: Einweihung mit Status-Erhaltung

Für manchen Zeitgenossen ist dieser Weg mühsam, viele Jahre können damit vergehen, die Herausforderungen der Umklammerung durch astrale Doppelgänger und Hüter zu verlassen. Umso größer ist die Erleichterung, wenn das Bewusstsein von den Offenbarungen der Ätherwelt erfasst wird. Das lebendige Weben ätherischer Alchemie scheint die Seele zu belohnen für die Mühen, die sie hinter sich hat. Die Symbole der sieben apokalyptischen Siegel treten in die Seele ein. Das (1) Gestaltungsbewusstsein erscheint auszugehen von einer Gestalt, die Rudolf Steiner als großen Hüter bezeichnet, sie wird im 1. Siegel offenbar.

Die Seele gelangt an den ewigen Brunnen in der Ätherwelt und darin lebt das 2. Apokalyptische Siegel. Ähnlich den im astralen erlebten drei Doppelgänger-Gestalten (einem Ahrimanischen, einem Luziferischen und einem Karmischen) findet die Seele (4) an dem Ätherbrunnen drei Angsttiere, die mit Löwe, Adler und Rind verbunden scheinen; Ahriman raunt der Seele zu, sie sei doch schon im Paradies, wozu also sich noch quälen? Und doch trägt die Selbsterkenntnis weiter zu einem Engelwesen am Ätherbrunnen, aus dem der (5) Seele eine Art kleiner Hüter im Äther entgegenkommt. Das Verlangen nach Ruhe, Liebe und Lebendigkeit ringt mit dem Ahriman: „Bin ich nun eingeweiht, oder nicht?“ Ahriman: Wozu noch weiter ringen! Erquick Dich an der Ätherwelt und lass die Ängste und den Ätherhüter in Ruh.

Die Seele könnte sich nun an die vier apokalyptischen Reiter wenden, die ihr Kraft und Segen schenken und sie einführen in (4) die Wandlung der Angsttiere und (5) des Ätherhüters. Viele Strebende aber leben bereits in dem erhabenen Gefühl, EINGEWEIHT zu sein, verlieren die Geduld mit dem Weg und verhandeln mit Ahriman über die Erhaltung dieses Status. Dann verschwinden die Angsttiere und der Ätherhüter hinter einem ahrimanischen Schleier eitlen Sonnenscheins (vergleiche: Unbewusster Handel mit Ahriman, Gedanken-Doppel) und der EINGEWEIHTE genießt seinen Lohn in zunehmender Dunkelheit.

 

Ahrimans Angebote: Einweihung ohne Fortschritt zum Menschendienst

Doch manch einer wird von den vier apokalyptischen Reitern fortgetragen und kommt zu den sieben Posaunen und ihrer lebenspendenden Alchemie. Sie bewirken nicht nur eine gewisse Stärkung der Wesensgliederkonstitution („Ich bitte die 1. Posaune den Leib zu stärken, ich bitte die 2. Posaune den Äther zu stärken“ usw.) sondern offenbaren im Lichte ihrer Wirkung auch die nächste Umklammerung des treuen Ahriman. In den Tiefen des Leibes zeigen sich drei Existenz-Antreiber; wiederum in froher Dreigliederung (6) tragen den Leib ein luziferischer Selbstbehauptungstrieb, ein karmischer Machtantreiber und ein ahrimanischer Überlebenstreiber. Auch diese drei (7) werden begleitet von einem Erdhüter, der sowohl im Leib als auch am Ort des Menschen lebt (irrtümlich auch als Orts-Doppelgänger bezeichnet).

Wiederum steht die Seele vor der Versuchung, die Mühen der Selbsterkenntnis und der Phantomantreiber-Wandlung zu leugnen, sich in der Gewissheit zu wiegen, die Wandlung der Äther-Ängste und des Ätherhüters bewältigt zu haben und mit dem Status des EINGEWEIHTEN gewappnet die sechste und siebte Etappe auf unbestimmte Zeit verschieben zu können. Wenn da nicht die achte Grenze wäre, die sich dem Eingeweihten offenbart.

 

Das vierte Siegel und Die Aufgabe der karmischen Transformation

Mit dem vierten apokalyptischen Siegel offenbaren sich dem Wanderer hinter Ahriman Jachin, und hinter Luzifer Boas; zwei Kräfte, die für die Transformation karmischer Muster entscheidend sind. Gilt es eine karmische Erkenntnis in eine karmische Transformation zu überführen, dann fokussieren Michael und die sieben Geister Gottes das ätherische Muster, laden es mit den Posaunen und exkarnieren es mit Sulfur, Boas, Planetarer Hilfe und dem großen Hüter. Der ausgleichende Konstitutionsaufbau erfolgt ähnlich in polarer Folge als Hingabe der Hierarchien, durch Planetare Hilfe, mit Jachin und Sal. Dem Initiierten wird bewusst, dass er zum karmischen Ausgleich beitragen kann, wenn er seine Existenzantreiber löst und sich ganz der achten Grenze zuwendet, der karmischen Transformation für die Menschen in der Gemeinschaft.

Entscheidend bei allem transformatorischem Tun ist die Gesinnung, mit der ein Prozess intendiert wird. Jeder Mensch hat in seinen Drüsen Sal- und Sulfurprozesse, und ist damit als Alchemist tätig, da in seinen Drüsen sein Makrokosmos (Ich, Seele) in sein Körper-Seelenfahrzeug (Leib, Äther, Astralleib) übersetzt wird. Wer seine Doppelgänger (Astralleib), Angsttiere (Äther) und Existenzantreiber (Phantom) erkannt hat, begegnet dem schöpferischen Ahriman, und kann erst jetzt im Übersinnlichen wirkliche Kontrolle darüber ausüben, ob in einer Handlung, in einem Gedanken und Impuls ahrimanische oder luziferische Motive mitwirkend tätig sind. Solange die acht beschriebenen Grenzen des Schulungsweges nicht konsequent bewältigt sind, ist die spirituelle Praxis durch einen unerkannten Einfluss ahrimanischer und luziferischer Motive gefährdet, und der Drache als spiritueller Egoismus – der die Kundalini im fünften Siegel gefangen hält – beherrscht die Meditation des Mysterienschülers.

Erst die Befreiung der Kundalini – mit den Kräften des vierten apokalyptischen Siegels – aus den Wirren des Arbeits-, Beziehungs- und Körperkarmas bändigt den Drachen und befreit die Kundalini im fünften Siegel aus der Widersacherbindung, an der auch der Sonnendämon – als Herrscher über den Egoismus der Alchemie – seinen Anteil hat. Das Bewusstsein verliert seine dualistische Bindung und der Übergang zwischen Gegenwart und Zukunft schwindet.

 

Die Mistel und Die Aufgabe untersinnlicher Läuterung

Wieder und wieder versucht Ahriman, den Wanderer in einen Status zu binden. „Ich bin jetzt eingeweiht“ ist ein weit verbreiteter Gedanke, sobald die Kundalini brühend heiße Kraft durch das Wesensgliedergefüge spült. Der Sonnendämon bläst zum Angriff und bildet dem Eingeweihten ein, etwas Besonderes für sich erreicht zu haben; die Kontrolle über den Astralleib, die Kontroller über den Monismus im Äther, die Kontrolle über den Monismus im Phantomleib, die Erfahrung der Kundalini und des Auferstehungsleibes – und das ist nur eine magere Skizze von all den Möglichkeiten, die sich dem Schüler offenbaren.

Die zunehmende Lösung von der Identifikation mit dem eigenen Zustand, mit dem karmisch geschaffenen Körper-Seelen-Fahrzeug und mit den zahllosen geistigen Wahrnehmungsräumen lässt den Blick Unbefangenheit über jene Sphären erlangen, die mit dem Erdhüter unterhalb der Erdoberfläche verbunden sind. Der Mensch wendet sich den untersinnlichen Sphären zu, er meditiert über Magnetismus, Elektrizität und Atomstruktur und wird nach mancherlei Bemühen in die vierte Kraft eingeführt. In der „plasmatischen Dimension“ findet er die untersinnliche Bestimmtheit des Wesensgliedergefüges, ohne dessen Beteiligung Transformationen im Übersinnlichen auf Dauer unwirksam bleiben müssen. Er beobachtet, wie Michael das Untersinnliche des Mysterienschülers weitet, und eines Tages hält er den Schlüssel in Händen, mit dem ihm ein autonomer Zugang in die Untersinnliche Sphäre möglich wird (vergleiche: Sechstes Siegel).

Im siebten Siegel erfährt der Mysterienschüler die Analogie, die sich zwischen übersinnlicher und untersinnlicher Gestaltung ereignet. So beginnt er zu erfassen, wie der Lebensprozess des Menschen im Übersinnlichen durch sieben Sphären und im Untersinnlichen durch fünf Sphären bestimmt ist. Das Läuternde Handeln in der Begegnung mit den Widersachern kann er von hier aus von der Mistel lernen, die als Pflanze die Dynamik und den heilenden Ausgleich zwischen den zwölf Dimensionen beherrscht. Und so erkundet der Wanderer einen der letzte Horte, aus dem uns Ahriman und Luzifer motivierend begleiten.

Werden die Kräfte der apokalyptischen Reiter, der vier Tiere, der Posaunen und Jachin und Boas ohne die gründliche Läuterung bis ins Untersinnliche angewandt, so wird das Wesensgliedergefüge als eine ahrimanisch-luziferisch gemischte Konstitution regelrecht aufgeblasen. Es entsteht eine ahrimanische Gefangenschaft, die sich aus der Konstitution entwickelt. Werden dann – wie in weiten Teilen esoterischer Bemühungen – die spirituellen Kräfte noch aus dem Motiv der körperlichen Kräftigung für rein irdische Ziele fokussiert, dann hat der Ahriman das Wesensgliedergefüge vollkommen unter Kontrolle. In dieser Situation ist Donald Trump. Er verfügt nicht über einen freien, alchemistisch flexiblen Phantom-, Äther- und Astralleib, auf den man mit Meditation oder mit Hilfe karmischer Transformationsgesetze Einfluss nehmen könnte. Seine gesamte Strukturphänomenologie ist in einem ahrimanisch-gemischten Karma gefangen, das einen Mysterienschüler zeigt, der sich mit einem Teil des Weges zufriedengab, und von diesem Stand aus mit den alchemistischen Kräften der Apokalypse tätig wurde.

 

Teil 3: Das Mysteriendrama Donald Trumps

[Z 8.350] Schauen wir uns den Mysterienschüler an, der nur ein wenig den Status erhalten wollte, und dabei unbewusst einem Handel mit Ahriman folgte. Hat der Mysterienschüler auch mit der Läuterung der untersinnlichen Sphäre begonnen, dann offenbarten sich ihm die Veden (bei Rudolf Steiner: der Lebensgeist) und die Bildekräfte (bei Rudolf Steiner: Geistesmensch), aus denen die geistige Wahrnehmung und die göttliche Gestaltung entstehen.

 

(*1) Als der Mysterienschüler eine Ahriman-Konstitution erschuf

Trumps entscheidende Mysterien-Inkarnation (*1) hatte die Ansicht, dass sie ihren Status als Inhaber einer bestimmten Rolle und Aufgabe durch einen unbewussten Handel mit Ahriman legitimieren könne, um der Transformation – welche sich aus dem Karma einzustellen drohte – entgegen zu wirken. Er verstärkte diese Ansicht durch das Wirken mit den mystischen Bildekräften und Veden und erschuf ein Seelenwesen, das zunächst auch seine Aufgabe erfüllte (Steiner nennt diese Seelenschöpfungen in den Mysteriendramen Philia, Astrid und Luna). Doch diese Seelenschöpfung war mangels Selbsterkenntnis und auf Grund des unbewussten Handels mit Ahriman von ahrimanischen Motiven durchsetzt. Aus der Cherubin-Sicht wäre das richtige Handeln gewesen, dem Ahriman einen begrenzten Lebensraum zu geben und in dieser Zeit vollkommen auf mystische Bildekräfte und Veden zu verzichten. Durch diese Ansicht hat der Mysterienschüler Trump (*1) dem Ahriman nicht nur mehr Macht und Raum gegeben, der Ahriman hat nun die mystsischen Bildekräfte und Veden dazu missbraucht, eine Parallelkonstitution zu errichten, die nach anderen Gesetzen reinkarniert als die gewöhnliche Wesensgliederkonstitution des Menschen.

 

(*2) Die Höllenschmerzen der Folgeinkarnation

Dann starb der Mysterienschüler (*1) und reinkarnierte wiederum in einem spirituell Strebenden, der nun als spiritueller Lehrer (*2) tätig wurde. Nun lebten in diesem spirituellen Lehrer zwei Kräfte, seine menschliche Wesensgliederkonstitution und die ahrimanische Parallelkonstitution. Die menschliche Wesensgliederkonstitution wollte inkarnieren, ein menschliches Leben erschaffen und eine gesunde Organverbundenheit herstellen. Die ahrimanische Parallelkonstitution jedoch strebte zur Ahrimanverehrung, zur luziferischen Weltabgewandtheit und zum Organversagen. Das Leben dieses spirituellen Lehrers (*2) war von beißen Schmerzen und Höllenqualen begleitet. Dann starb auch dieser spirituelle Lehrer (*2) zwanzig Jahre vor seinem Tod und reinkarnierte in einer Art tierischem Menschenwesen (*3), das nach seiner Jugend ein Leben obdachlos und verkommen vollkommen verwildert in der Einsamkeit verbrachte.

 

(*3) Die verwilderte Inkarnation

Die verwilderte und obdachlose Inkarnation (*3) stand nun schon fast vollkommen unter dem reinen Einfluss der ahrimanische Parallelkonstitution; das Wesen lebte in einer verdorbene Sprache, spürte sich selbst zunehmend weniger und konnte in seinen Mitwesen meist nur das Schlechte und Zerfallene bemerken. Nur in der Begegnung mit ausfallend schönen oder selbstbewussten Wesen blühte es auf und konnte etwas menschenähnliches in sich selbst entdecken. In seinem Astralleib und Ätherleib lebte eine graue Ahrimanstruktur, die weder Selbstempfinden noch kosmische Kraft spiegelte, er verlor sich immer mehr und eine gähnende Leere breitet sich in seiner Seele aus. An die Stelle der Ich-Kraft setzte sich ein materielles Körperbewusstsein, so dass er für Geistiges nicht mehr empfänglich war. Sein menschliches Wesensgliedergefüge schwebte über ihm, bestimmt wurde sein Leben jedoch von der mystischen Kraft, die dem Ahriman die Macht gegeben hatte, einen parallelen Phantom-, Äther- und Astralleib zu erschaffen, der nun den Körper bestimmte. Dann starb auch dieses Wesen und wurde wiedergoren in Donald Trump (*4).

In unserer Zeit nun erwachen die Menschen an der Apokalypse und entdecken in sich dieselben mystischen Bildekräfte und Veden. Sie werden ähnlich der karmischen Biografie Donald Trumps die Erfahrung machen, dass es (*1) kurzfristig nicht besonders schlimm ist, unbewusste Handel mit Ahriman zu leben und mystische Kräfte mit Ahriman gemischt einzusetzen. Und so werden nachfolgende Generationen immer wieder Menschen begegnen, die zwar eine menschliche Gestalt (*4) besitzen, darin jedoch ohne einen menschlichen Geist und ohne die menschliche Seelenfülle präsent zu sein scheinen.

 

(*4) Karmische Muster-Resonanz mit Donald Trump

Donald Trump (*4) zehrt seinen Sinn rein aus dem, was um ihn herum existiert. Er empfindet keinen Innenraum, der in Resonanz mit der Gesellschaft moralische Kategorien abwägen könnte. Er empfindet keine Grenzen, die sich aus den Lebensformen des Äthers, den Äthertieren und -Ängsten ergeben. Er empfindet keine Existenzängste und spürt nicht die Not, auf die Existenzängste anderer Rücksicht zu nehmen. Er nimmt das alles nicht wahr. Wenn ihm seine Berater zeigen, dass hier und da menschliche Regungen berücksichtigt werden wollen, dann kann er das aufnehmen und zum Ausdruck bringen. Doch in seinem Inneren gibt es nur diesen antrainierten Verhaltensraum – und im Übrigen die Leere der ahrimanischen Parallelkonstitution.

Die ahrimanische Parallelkonstitution in Donald Trump (*4) hat eine bestechende Wirkung auf die Menschen. Wer sich durch seine tierischen Verhaltensweisen – analog der 3. Inkarnation (*3) – angewidert fühlt, bindet sich mit seinem Fokus an diese verfallene Parallelkonstitution und erlebt einen deutlichen Kräfteverlust in seine Richtung. Aus dem Wesensgliedergefüge der vielen verängstigten Menschen fließen Ätherkräfte in die ahrimanische Parallelkonstitution des Donald Trump (*4). Dieser Lebenskräfte-Abfluss ist die Ursache, warum die Menschen so gebannt sind von einem möglichen Präsidenten Donald Trump, in Wirklichkeit werden die Ahriman-Motive in den Menschen magnetisch gebunden durch die ahrimanische Parallelkonstitution in Donald Trump, und auf dieser Spur fließen dann die Kräfte zu Donald Trump (*4). Das wiederum ist die einzige Art wie dieser Mann überleben kann. Er (*4) ist auf sein Publikum angewiesen. Er ist auf schöne Frauen (vergleiche *3) angewiesen, die er jedoch einem Vampir gleich nur für selbsttherapeutische Zwecke missbraucht; er ist auf größenwahnsinnige Ideen (vergleiche *2) angewiesen, die ihm Publikum, Anerkennung und Zuwendung bescheren; und er ist darauf angewiesen, dem Zersetzenden und Bindenden (vergleiche *1) zu huldigen.

 

Fünf Meister für die Präzision des Läuterungsweges

Das sind die vier karmischen Muster, die Donald Trumps Leben bestimmen. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Eine Qual, die er mit seiner menschlichen Konstitution weit oberhalb des Geistselbst abgespalten hat. Nur ein aufgestiegener Meister kann ihn daraus befreien – denn aus dieser Gefangenschaft gibt es kein natürliches Entkommen. Trump wird einige Gelegenheit dazu haben, denn fünf von zwölf aufgestiegenen Meistern sind bereits auf dem Weg zur Erde. Rudolf Steiner ist bereits seit 6 Jahren auf dem südamerikanischen Kontinent wieder inkarniert. Und auch zwei vedische Meister werden in den kommenden Jahren in Europa und in den USA inkarnieren; El Morya wird als farbiger Friedenmissionar auf die Völker in den USA Einfluss nehmen. Ferner wird Khu Thumi, auch bekannt als Buddha, in den kommenden Jahren in einer westlichen Zivilisation inkarnieren und Chr. Rosenkreuz dürfte nach der Mitte des Jahrhunderts auf der Erde erscheinen. Sie alle haben nach der großen Meisterkonferenz zur Jahrtausendwende die Aufgabe ergriffen, das Erwachen in der Apokalypse für die Menschen präzise erfahrbar zu machen – und Donald Trump zeigt uns, was geschieht, wenn dieses Erwachen nicht mit der größten möglichen Präzision gelingt.

Das, was in uns in Resonanz zu Donald Trump geht, ist der apokalyptisch-alchemistisch erwachte Ahriman, das ahrimanisch gebundene Verlangen, spirituelle Kraft zu besitzen. Der große Hüter steht dazu im Gegenlicht, er trägt das erwachte Wesensgliedergefüge solange für uns, bis wir selbst ausgewogen und befreit genug sind, dass er uns die Macht über unser Sein stundenweise übertragen kann. Stundenweise. Um dann den Weg durch die sieben apokalyptischen Siegel wieder und wieder zu üben. Mit dem großen Hüter, stundenweise. Denn auch der Ahriman sollte einen Platz in unserem Leben haben, jedoch dort, wo wir weder nach Einweihung, Veden oder Bildekräfte verlangen. Damit wir nicht seine ganze Macht spüren müssen – wie Donald Trump heute.

 

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